Vierter Aufzug, Dritter und Vierter Auftritt
Die Handlung verlagert sich in ein Zimmer im Palast des Sultan Saladin. Sklaven bringen Säcke voller Geld, und Sittah findet ein Amulett mit dem Bild ihres verstorbenen Bruders Assad. Saladin und Sittah vermuten eine Verwandtschaft zwischen dem Tempelherrn und Assad.
Der Tempelherr tritt ein, und Saladin schenkt ihm die Freiheit, da er Assad in ihm zu sehen glaubt. Der Tempelherr erzählt von Recha und offenbart, dass sie eigentlich Christin sei und Nathan nur ihr Adoptivvater. Er beklagt, dass Nathan ihm nicht erlaubt, Recha zu heiraten.
Charakterisierung: Der Tempelherr zeigt sich abwechselnd frostig (vgl. V. 2696), beschämt (vgl. V. 2734), heftig (vgl. V. 2787) und gelassen (vgl. V. 2786), was seine innere Zerrissenheit widerspiegelt.
Saladin und der Tempelherr fühlen sich von Nathan betrogen. Der Sultan beauftragt den Tempelherrn, Nathan zu ihm zu bringen, um ein Gespräch zu dritt zu führen.






























