Geschichte der Migration nach Großbritannien
Nach dem Zweiten Weltkrieg brauchte Großbritannien dringend Arbeitskräfte. Der Nationality Act von 1948 öffnete die Türen für Einwanderer aus dem Commonwealth - besonders aus der Karibik. Diese Einwanderer zwischen 1948 und 1971 nennt man heute die Windrush Generation.
Die 1960er Jahre brachten leider auch mehr Rassismus mit sich. Als Reaktion entstanden neue Gesetze: Der Immigration Act 1971 begrenzte die Einwanderung, während der Race Relations Act 1976 Diskriminierung verbot. In den 1990ern und 2000ern wurde Multikulturalismus zum wichtigen politischen Konzept.
Terroranschläge wie 9/11 und die Londoner Bombenanschläge 2005 veränderten die öffentliche Meinung drastisch. Plötzlich wurde über gemeinsame britische Werte und Integration diskutiert. Heute kommen viele Einwanderer aus Osteuropa, aber auch die Angst vor Terrorismus beeinflusst weiterhin die Migrationsdebatte.
Merke dir: Migration kann freiwillig oder erzwungen sein - verstehe den Unterschied zwischen "Push"- und "Pull"-Faktoren!





