American Dream: Traum oder Albtraum?
Der American Dream wurde 1931 von James Truslow Adams geprägt, aber die Idee ist viel älter. Es geht um das Versprechen eines besseren Lebens für alle, die hart arbeiten - egal woher sie kommen. "From rags to riches" ist das Motto.
Der Traum hat viele Facetten: persönliche Freiheit, wirtschaftlicher Erfolg, soziale Gleichberechtigung und religiöse Freiheit. Die Frontier-Bewegung des 19. Jahrhunderts verkörperte diese Hoffnungen, als Pioniere nach Westen zogen. Manifest Destiny war die Ideologie dahinter - leider auf Kosten der Native Americans.
Heute zeigt sich aber auch die dunkle Seite: Der American Dream schafft unrealistische Erwartungen. Rassismus, die Kluft zwischen Arm und Reich, teure Bildung und fehlende Aufstiegschancen machen aus dem Traum oft einen Albtraum.
Merktipp: Der American Dream entwickelte sich von "eigenem Land" (1860) über Einwandererträume (20. Jh.) bis hin zu materiellem Wohlstand heute.






