Die stoische Glücksformel: Weniger wollen = mehr bekommen
Du kennst bestimmt Menschen, die bei jeder Kleinigkeit ausrasten oder ständig unzufrieden sind, weil sie nicht bekommen, was sie wollen. Die Stoiker hatten dafür eine radikale Lösung: Gar nicht erst viel wollen!
Der Stoizismus entstand um 300 v. Chr. und lehrte, dass wahres Glück nur durch eudaimonia (Glückseligkeit) erreicht werden kann. Die Grundidee ist simpel: Lebe im Einklang mit der Natur und der göttlichen Ordnung, dann bist du glücklich.
Die Stoiker strebten nach vier Idealen: Ataraxie (Seelenruhe), Apathie (Unempfindlichkeit gegenüber Leidenschaften), Autarkie (Selbstgenügsamkeit) und Autonomie (Unabhängigkeit). Seneca brachte es auf den Punkt: "Glücklich ist nur, wer weder Wünsche hegt noch Furcht empfindet."
Merksatz: Die Stoiker glaubten, dass man alles können kann, was man will - aber nur das wollen darf, was man auch wirklich kann. Klingt logisch, oder?





