Die Grundlagen der philosophischen Ethik im Abitur
Die philosophische Betrachtung des Menschen als Vernunftwesen bildet einen zentralen Aspekt der Ethik Abitur Aufgaben. Nach Kant zeichnet sich der Mensch durch seine überlegene Vernunft aus, die ihn befähigt, mit Emotionen und Trieben rational umzugehen. Diese Doppelnatur als Vernunft- und Triebwesen prägt das menschliche Dasein fundamental.
Definition: Die Menschenwürde nach Kant basiert auf der Vernunftfähigkeit des Menschen und seiner Bestimmung als Zweck an sich selbst.
Im Kontext des mündlichen Abitur Ethik ist besonders Freuds Strukturmodell der Psyche relevant. Er unterscheidet zwischen dem Es (Triebe), dem Ich (vermittelnde Instanz) und dem Über-Ich (Moral, Werte, Normen). Diese Konzeption verdeutlicht das Zusammenspiel von Lebenstrieb (Eros) und Todestrieb (Thanatos).
Die Entwicklung der Primärtriebe erfolgt zwischen dem ersten und zweiten Lebensjahr. Ohne Sekundärtriebe gleicht der Mensch einem Kleinkind, das nur grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung und Wasser kennt. Als Seelenwesen verfügt jeder Trieb über ein spezifisches Ziel, Objekt und eine Quelle.









































