Tropische Wirbelstürme - Aufbau und Eigenschaften
Tropische Wirbelstürme sind riesige, rotierende Wettersysteme mit einem charakteristischen Aufbau. In der Mitte befindet sich das Auge des Sturms, das fast windstill, wolkenlos und der Bereich mit dem niedrigsten Druck und den höchsten Temperaturen ist. Um das Auge herum türmt sich die Wolkenmauer auf, in der heftige Winde und Regenbänder wüten.
Diese gigantischen Wettermaschinen haben einen Durchmesser von etwa 500 km und können Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreichen. Sie leben durchschnittlich 5-14 Tage und können während dieser Zeit Strecken von bis zu 5000 km zurücklegen. Dabei erreichen sie Höhen von bis zu 16 km, was der Tropopause entspricht.
Jeder tropische Wirbelsturm erhält einen eigenen Namen nach einem bestimmten System. Im Nordatlantik werden Hurrikane zum Beispiel alphabetisch mit abwechselnd männlichen und weiblichen Vornamen benannt. Die Liste wiederholt sich alle sechs Jahre, wobei Namen besonders verheerender Stürme gestrichen werden.
Wusstest du? Im Auge eines tropischen Wirbelsturms kann es völlig ruhig sein, während rundherum Chaos herrscht. Es ist wie das sprichwörtliche "Auge des Sturms" - ein trügerisch friedlicher Ort mitten in der Naturkatastrophe!




































