Nachfragetheorie (Keynesianismus)
John Maynard Keynes hatte eine ziemlich revolutionäre Idee: Wenn die Wirtschaft schwächelt, muss der Staat richtig Gas geben und die Nachfrage ankurbeln. Seine Theorie besagt, dass niedriger Preis zu steigender Nachfrage führt, wodurch das Angebot automatisch steigt.
Der Staat soll dabei nicht sparen, sondern Steuern senken (Einkommensteuer und Mehrwertsteuer) und massive Ausgabeprogramme starten. Denkt an Schulbau, neue Straßen oder Bahnstrecken - alles was Jobs schafft und Geld in Umlauf bringt.
Das Herzstück ist das Deficit Spending: Der Staat macht bewusst Schulden, um Investitionen zu finanzieren. Gleichzeitig sollen Banken die Zinsen niedrig halten, damit Kredite attraktiv bleiben. Durch höhere Löhne und Steuererleichterungen haben die Menschen mehr Geld zum Ausgeben.
Merke dir: Der Multiplikatoreffekt sorgt dafür, dass jeder investierte Euro mehrfach durch die Wirtschaft fließt!





