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 M2 Genetisch-historische Stadttypen in Europa
Typisierungs- Grundriss
kriterien
(700 v. Chr. -
400 n. Chr.)
Römische Stadt
Mittelalter
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M2 Genetisch-historische Stadttypen in Europa Typisierungs- Grundriss kriterien (700 v. Chr. - 400 n. Chr.) Römische Stadt Mittelalter (8.-15. Jh.): Handels- und Bürgerstadt Absolutismus (16.-18. Jh.): Residenzstadt Industrialisie- rung (19. Jh.): Industriestadt Gegenwart (20. Jh.): Großwohn- siedlung/ New Town 223 2331 See 222219 2²2222 33.33 22 Westermann 3025 Hafen A STADTENTWICKLUNG Fluss Hauptbahnhof Siedlungs- mittelpunkt C Römisches Forum (öffentlicher Platz) - Kirche/ Kloster Burg - Marktplatz/ Rathaus - Schloss Residenz - Industrie- anlage Bahnhof - Versorgungs- zentrum Verkehrssystem Schachbrettartiges Straßennetz Fernstraßennetz (Heer- und Handels- straßen Handelsstraßen für Fuhrwerke, ausgerichtet auf Siedlungsmittelpunkt enge, verwinkelte Gassen für Tragetiere oder Karren Alleen für Karossen - planmäßige, meist symmetrische Anlage, Hauptachsen auf Residenz ausgerichtet - Eisenbahn rasterförmiges Straßennetz - hierarchisch strukturier- tes Straßennetz - Pendlerverkehr Stadtstruktur modell der deutschen Stadt nach D. Wiktorin (2013) sonstige charakteristische Merkmale Flughafen Mauer, meist mit Graben - Wohn- und Arbeitsstätten unter einem Dach Meist als militärische Stützpunkte mit Ummauerung angelegt Sozialräumliche Gliederung Wasserver- und Abfallentsorgung Thermen, Theater, Kolosseum - Park- und Gartenanlagen in geometrischen Formen Vauban'sche Bastionen - Mietskasernen - Villengebiete - weitgehend räumliche Trennung von Wohnen und Arbeiten, aber noch enges Nebeneinander - Vielfalt an Haus- und Wohnformen - klare räumliche Trennung von Wohn- und Arbeitsstätten See Wohnen (z. T. Mischnutzung) Stadtzentrum (historische Altstadt) gründerzeitliches Wohn- gebiet (1860-1910) Villenviertel Gartenstadt-Siedlung Wohngebiet der Zwischen- und Nachkriegszeit Großwohnsiedlung (1960-1985) stadtrandliches Einfami- lienhausgebiet (seit 1960) überformtes Dorf mit Neu- bau- und Gewerbegebiet Wohnviertel mit Migrationsbevölkerung aufgewertete Wohnviertel (Genitrifizierung) revitalisierte Altindustrie- fläche (Wohnen, Büro) Arbeiten/Bildung OA Industrie-Großstandort Gewerbepark, Logistik Büro-/Technologiepark Hochschule, Krankenhaus O Versorgen Einkaufsbereich (City) Stadtteilzentrum (ehemalige Gründerzeit-Vorstadt) Einkaufszentrum (z. T. mit Freizeitangebot) Ver- und Entsorgung (Energie, Wasser, Mall) Grünflächen, Park, Wald Sport- und Freizeitzentrum Landwirtschaft, Freiland Nahverkehr (U- oder Straßen- bahn mit Endhaltepunkt) Regionalverkehr (S-Bahn mit Bahnhof) Autobahn wichtige Straße Fernverkehr (ICE, IC) Innere Differenzierung von Städten Funktionale Gliederung: Raum wird geteilt in Funktionen nicht erzwungen, oftmals selbst gewählt Stadt-Umland-Beziehungen Urbanisierung Sozial- räumliche Gliederung unterteilt in Ober-, Mittel- und Unterschicht WEITERES UMLAND ENGERES UNLAND Daseinsgrundfunktion: Wohnen & Versorgen (Einkauf, Dienstleistungen, Verwaltung, Arbeit, Verkehrstalnahme, Erholung) 19. Jahrhundert Industrielle Revolution schaffte massenhaft Arbeitsplätze in den Städten, folglich explosions- artiger Zuzug aus dem länd- lichen Raum in die werdenden Städte relevante, grundlegende menschliche Bedürfnisse und Ansprüche an...

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den jeweiligen Lebensraum des Menschen Tertiärisierung Der Prozess der Umwandlung einer Industriegesellschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft Funktionstrennung: Prinzip in der Raum- und Stadtplanung, nach dem die Flächen für verschiedene Daseinsgrundfunktionen räumlich strikt zu trennen sind Funktionsmischung: Prinzip in der Raum- und Stactplanung, nach dem die Flächen für verschiedene Daseinsgrundfunktionen räumlich eng zu kombinieren sind. Eine Mischung kann auch zeitlich erfolgen, indem eine Fläche zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich genutzt werden. Partizipation: Begriff, der sich in seiner Bedeutung sowohl auf den Aspekt der Teilnahme, als auch auf den Aspekt der Teilhabe auf einen Prozess / auf einem Planungs- prozess oder auf einen Entwicklungsprozess bezieht Nachhaltige Stadtentwicklung: bei allen Veränderungen die die Stadt als Ganzes betrachtet werden muss. Es muss geprüft werden, ob Entscheidungen zukunftsfähig sind. Dabei müssen die Dimensionen der Nach- haltigkeit berücksicht werden (Wirtschaft, Soziales, kultur, Umwelt). Gruppen von sozialen Merkmalen (ethnische, regionale Herkunft und Beruf, Bildung) •Segregation (Trennung der Sozialgruppen) soziale Segregation: Deutliche lokale Konzentration bestimmter Gruppen, die in ihrer sozialen Lage, in Bildungsstand, Beruf u. Einkommen weitgehende Gemeinsamkeiten aufweisen. Zurück- zuführen auf Mietpreise, Zahlungsmöglichkeiten (Zahlungszugangsmöglichkeiten zum Wohnungsmarkt). ethnische Segregation: Wenn in bestimmten Stadtvierteln der Anteil von Personen, die dieselben Merkmale im Hinblick auf Staatsangehörigkeit, Herkunft, Sprache aufweisen, besonders hoch ist. Heute entwickeln sich in europäischen Großstädten die Viertel mit einem hohen Anteil von Migranten teilweise zu sozialen Brennpunkten. Trabantenstadt ist eine Stadt oder Siedlung in der Umgebung einer größeren Stadt, bzw. begleitet sie", die wirtschaftlich relativ selbstständig ist. Die Arbeitsplatzdichte ist hoch und eine eigene Infrastruktur ist erkennbar. Gegenstück zur Satellitenstadt, die von Wohn- raum dominiert wird. Der Stadtteil Chorweiler in Köln ist ein Beispiel dafür Suburbanisierung WEITERES UMLAND ENGERES OMLAND ● 1960er, 1970er Massenmotorisierung und Aus- bau der Verkehrsinfrastruktur (Leitbild „autogerechte Stadt") in Großstädten ermöglichte großen Teilen der Bevölkerung ein Eigenheim in der Peripherie und Pendeln in die Kernstadt für Erwerbstätigkeit Desurbanisierung WEITERES UMLAND ENGERES UMLAND ab 1980er Suburbanisierung weitete sich in das städtische Umland aus, das zuvor ländlicher Raum war, Herausbildung eines Netzes an Siedlungen (ursprüngliche Kern- stadt deutlich geschwächt, da sich Arbeits- sowie Versorgungs- beziehungen in das Umland verlagerten) Reurbanisierung WEITERES UMLAND ENGERES UMLAND 1990er Rückwanderung der Bevölke- rung und damit auch Nutzungen in die Kernstädte, initiiert v.a. durch öffentliche Investitionen zur Gestaltung attraktiverer Innenstädte, kein flächendecken- der empirischer Nachweis Die Merkmale unterschiedlicher Bereiche einer amerikanischer Stadt Name CBD/Downtown Transition zone Commercial Strips Edge Cities Entstehung war ursprünglich Entwicklung von Mittel- & Oberschicht nur Stadtzentrum Ghettos; angrenzend zogen ins Umland wo sich Einzel- an CBD an handel konzentrier Ite Bauliche Struktur Funktion Hochhäuser & Wolkenkratzer hohe Urbane Dichte ältere Bausubstanz Dienstleistungen Shopping Malls einfache Häuser Sanierung einzelner Wongebiete Einzelhandel & Dienst- Suburbanisierung Suburbanisierung Wunsch ein Haus im Grünen Siedlungen mit Büros und Industrie parks nehmen Kernbereich, für einkommenssch- Ansammlung von Unter- Wohnen & teilweise niederlassung Hauptgeschafts-wache Bevölkerung Arbeiten von Einkommens- starker Bevölkerung Platz für alle ethischen leistungen Konsum & versorgung! Es gibt Gated Communitys entweder als geschlossene Siedlungen oder auch als etwas abgeschottenten Wohnblöcke Suburbs zentrum multifunktionaler Gruppen versorgungs- Dienstleistungsbereich Probleme schließt an Ghettos Auffangsquartiere hohe Belastung auf natürliche Lebens. Segregation duron Pendler räume eingeschränkt durch Gated an für urban sehr hohe Mielen Underclass den Straßen (C.S. liegen direkt an Autobahnnetz konflikte zw. versch. Leerstände (konkurrenz durch ethischen Gruppen Ausbreitung der Stadt community Online handel) →Flächenversiedlung Die Gliederung ist geprägt durch Suburbanisierung und Segregation es gibt eine klare Gliederung zwischen Funktionen (Wohnen, Arbeit, Versorgung) Die Stadt ist gegliedert in zonen (CBD, Transition Zone, Suburbs) • Orthogonales Straßennetz, Wohnflächen kein historisches Zentrum Einfamilienhäuser mit Garten Wie sind angloamerikanische Städte aufgebaut? Die angloamerikanische Stadt ist nach sozialen, ethnischen Gruppen gegliedert (wohlhabende Bevölkerung in den Suburbs, arme Bevölkerung in Transition zone) Verbesserungsvorschläge für Suburbs mehr öffentliche Verkehrsmittel →Entlastung des Verkehrs mehr Homeoffice →→Entlastung des Pendlerverkehrs sichere Arbeit Kontrolle" über Ghettos → weniger Leute ziehen in Gated Communitys schwächere Gegenden fördern (Bildung; bezahlbare, menschenwürdige Wohnungen, Arbeit) • mehr Grünflächen (→ Erholungsgebiete; eventuell mit Freizeitangeboten) Leitbilder der Stadt Ursachen und soziale u. ökologische Folgen von Suburbanisierung universelle private Motronisierury + Finan- sierung des Autobahnrutz typische amerikanische Werte und Ideale grenzenlose Freiheit, Individualismus und verschuenderische Mobilität Besser Verdienende Lo potente Steuerzahler Kriminalität u Gevalt. Ghettos ziehen in Gangs Black Urban Underclass Armut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit Gated Community Versorgury Bildung Arbeit Massensgregation Wyjzug vs. Bevölkerungsverteilury in innere u. Außere Vororte (aus Stadt raus) Bildung Grund für Oder Förderung durch staatliche Wohnungspolitik Priorität von Neubauten, Steuerpolitik → Hypothekzinsen vom Einkommen absetzen geschlossener John- komplex von eigene Infrastruktur Suburbs Suburbanisierung ziehen in führen zu Sorge 6 bedeutet es kommt zu bedeutet Urban Sprawl viel Pendilverluhr in die Stadt rein (Arbeit) führt zu viele CO₂-Emissionen vs. Grund für Llyzug ethische Segregation überschwemmungurysgefahr und hohe Temperaturen im Sommer durch verhinderte Verdunstung Bodenversieglury und Flächenversieglury. möglich bedeutet Weiße ziehen in die Suburbs und Afroamerikaner, Latinos u. Asiaten bleiben in der Stadt (Transition Zone) Gentrifizierung ·5- Phasen: 1. Phase → Ansiedlung der Pioniere als Ergänzung bisheriger Bewohner 2. Phase → Annäherung der einzelnen Bevölkerungsgruppen (Anteil der Pioniere wird immer größer) →das Dienstleistungs- und Geschäftsangebot richtet sich danach → Beginn von ersten Modernisierungen/Grundstücksspekulationen 3. Phase →→Gentrifier ziehen ein und verdrängen die alteingesessenen Bewohner; Pionieranteil stagniert; Anstieg der Mietpreise 4. Phase →→ Zunehmend mehr Gentrifier / Abnahme der Pioniere; Anstieg der Mietpreise (Luxussanierungen)/Anstieg der Grundstücks preise 5. Phase → Statushöhere Gruppen ziehen verstärkt ein und der Wandlungsprozess vollzieht sich immer zügiger Folgen von Gentrifizierung Dimension soziales: Verdrängung mit Verknappung erschwinglichen Wohnraums • Konzentration von Armut in den Wohnungsbeständen u. Quartieren • Kontexteffekte ->schlechte Ausstattung und Qualität von Dienstleistungen und Infrastruktur →→Verengung der Sozialkontakte (Menschen mit ähnlicher Lage) → Segregation soziale Ausgrenzung/ soziale Spaltung • Soziale Mischung (wohlhaben de u. einkommensschwache Haushalte) → zeitlich begrenzt →Sozialstruktur verändert sich •Dimension bauliches Eingriffe in den Wohnungsmarkt (Mietpolitik, ...) nötig for soziale Mischung • Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur 8 erschwinglicher Wohnraum für einkommensschwache Haushalte Modemisierung → Sanierung von Gebäuden • Investoren werden angezogen Dimension funktionales: Schulen → Nachbarschaftsbindung der Schüler L>gemeinsames Lernen, Eltern einbeziehen L>politische Gewährleistung einer hohen Qualität 8 • Bauprojekte, kulturelle Einrichtungen, hochwertige Gastronomie 8 Lebensqualität verbessert sich → Attraktivität →> Tourismus Dimensionsmodell der Gentrifizierung Begriff 50 Dimension 40 Inhalt Anteil in % Übergeordnete Dimension 60- 10 30- 20- Bauliche Aufwertung • Erneuerung von Gebäuden und Wohnungen durch private Investoren u. öffentliche Förderung Sanierung u. Neubau von Gebäuden • Wohnumfeld- und Infrastruktur- maßnahmen Gentrification 5-Phasenmodell der Gentrifizierung Soziale Aufwertung untere soziale Schichten Austausch von Bewohnern • veränderte Sozialstruktur • Zuzug von quartiersfremden sozialen Gruppen (bildungs- und einkommenshöher) • Ziel von Städtetouristen Pioniere Invasionsphase I Invasionsphase II Invasionsphase III der Pioniere der Pioniere der Pioniere Funktionale Aufwertung Invasionsphase I der Gentrifier Etablierung und Inszenierung neuer Nutzungen: • Kulturelle Symbolische Aufwertung durch Politik, Verwaltung, Medien, Wirtschaft, Kultur, Besucher- u. Bewohnerschaft Einrichtungen • Hochwertige Dienst- leistungen (z.B. Medienbranche) • Hochwertige Gastronomie • Hochwertiger Einzelhandel • Verwirklichung von „Leuchtturm-Projekten" beschreibt Vorgänge innerhalb des Prozesses der Gentrifizierung u. Ursachen für den Prozess Frage: -durch wen wurde die Gentnfizierung in Gang gebracht? - Wer ist für was verantwortlich? Gentrifier ,,Andere" Invasionsphase II Invasionsphase III der Gentrifier der Gentrifier -beschreibt den Prozess/ Entwicklung im Hinblick auf Bewohner Frage: -steht zwar wer verantwort - lich ist, jedoch nicht wofür, bzw. was in den verschiedenen Phasen geschieht

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Dabei müssen die Dimensionen der Nach- haltigkeit berücksicht werden (Wirtschaft, Soziales, kultur, Umwelt). Gruppen von sozialen Merkmalen (ethnische, regionale Herkunft und Beruf, Bildung) •Segregation (Trennung der Sozialgruppen) soziale Segregation: Deutliche lokale Konzentration bestimmter Gruppen, die in ihrer sozialen Lage, in Bildungsstand, Beruf u. Einkommen weitgehende Gemeinsamkeiten aufweisen. Zurück- zuführen auf Mietpreise, Zahlungsmöglichkeiten (Zahlungszugangsmöglichkeiten zum Wohnungsmarkt). ethnische Segregation: Wenn in bestimmten Stadtvierteln der Anteil von Personen, die dieselben Merkmale im Hinblick auf Staatsangehörigkeit, Herkunft, Sprache aufweisen, besonders hoch ist. Heute entwickeln sich in europäischen Großstädten die Viertel mit einem hohen Anteil von Migranten teilweise zu sozialen Brennpunkten. Trabantenstadt ist eine Stadt oder Siedlung in der Umgebung einer größeren Stadt, bzw. begleitet sie", die wirtschaftlich relativ selbstständig ist. Die Arbeitsplatzdichte ist hoch und eine eigene Infrastruktur ist erkennbar. Gegenstück zur Satellitenstadt, die von Wohn- raum dominiert wird. 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Die angloamerikanische Stadt ist nach sozialen, ethnischen Gruppen gegliedert (wohlhabende Bevölkerung in den Suburbs, arme Bevölkerung in Transition zone) Verbesserungsvorschläge für Suburbs mehr öffentliche Verkehrsmittel →Entlastung des Verkehrs mehr Homeoffice →→Entlastung des Pendlerverkehrs sichere Arbeit Kontrolle" über Ghettos → weniger Leute ziehen in Gated Communitys schwächere Gegenden fördern (Bildung; bezahlbare, menschenwürdige Wohnungen, Arbeit) • mehr Grünflächen (→ Erholungsgebiete; eventuell mit Freizeitangeboten) Leitbilder der Stadt Ursachen und soziale u. ökologische Folgen von Suburbanisierung universelle private Motronisierury + Finan- sierung des Autobahnrutz typische amerikanische Werte und Ideale grenzenlose Freiheit, Individualismus und verschuenderische Mobilität Besser Verdienende Lo potente Steuerzahler Kriminalität u Gevalt. 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Phase → Annäherung der einzelnen Bevölkerungsgruppen (Anteil der Pioniere wird immer größer) →das Dienstleistungs- und Geschäftsangebot richtet sich danach → Beginn von ersten Modernisierungen/Grundstücksspekulationen 3. Phase →→Gentrifier ziehen ein und verdrängen die alteingesessenen Bewohner; Pionieranteil stagniert; Anstieg der Mietpreise 4. Phase →→ Zunehmend mehr Gentrifier / Abnahme der Pioniere; Anstieg der Mietpreise (Luxussanierungen)/Anstieg der Grundstücks preise 5. Phase → Statushöhere Gruppen ziehen verstärkt ein und der Wandlungsprozess vollzieht sich immer zügiger Folgen von Gentrifizierung Dimension soziales: Verdrängung mit Verknappung erschwinglichen Wohnraums • Konzentration von Armut in den Wohnungsbeständen u. Quartieren • Kontexteffekte ->schlechte Ausstattung und Qualität von Dienstleistungen und Infrastruktur →→Verengung der Sozialkontakte (Menschen mit ähnlicher Lage) → Segregation soziale Ausgrenzung/ soziale Spaltung • Soziale Mischung (wohlhaben de u. einkommensschwache Haushalte) → zeitlich begrenzt →Sozialstruktur verändert sich •Dimension bauliches Eingriffe in den Wohnungsmarkt (Mietpolitik, ...) nötig for soziale Mischung • Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur 8 erschwinglicher Wohnraum für einkommensschwache Haushalte Modemisierung → Sanierung von Gebäuden • Investoren werden angezogen Dimension funktionales: Schulen → Nachbarschaftsbindung der Schüler L>gemeinsames Lernen, Eltern einbeziehen L>politische Gewährleistung einer hohen Qualität 8 • Bauprojekte, kulturelle Einrichtungen, hochwertige Gastronomie 8 Lebensqualität verbessert sich → Attraktivität →> Tourismus Dimensionsmodell der Gentrifizierung Begriff 50 Dimension 40 Inhalt Anteil in % Übergeordnete Dimension 60- 10 30- 20- Bauliche Aufwertung • Erneuerung von Gebäuden und Wohnungen durch private Investoren u. öffentliche Förderung Sanierung u. Neubau von Gebäuden • Wohnumfeld- und Infrastruktur- maßnahmen Gentrification 5-Phasenmodell der Gentrifizierung Soziale Aufwertung untere soziale Schichten Austausch von Bewohnern • veränderte Sozialstruktur • Zuzug von quartiersfremden sozialen Gruppen (bildungs- und einkommenshöher) • Ziel von Städtetouristen Pioniere Invasionsphase I Invasionsphase II Invasionsphase III der Pioniere der Pioniere der Pioniere Funktionale Aufwertung Invasionsphase I der Gentrifier Etablierung und Inszenierung neuer Nutzungen: • Kulturelle Symbolische Aufwertung durch Politik, Verwaltung, Medien, Wirtschaft, Kultur, Besucher- u. Bewohnerschaft Einrichtungen • Hochwertige Dienst- leistungen (z.B. Medienbranche) • Hochwertige Gastronomie • Hochwertiger Einzelhandel • Verwirklichung von „Leuchtturm-Projekten" beschreibt Vorgänge innerhalb des Prozesses der Gentrifizierung u. Ursachen für den Prozess Frage: -durch wen wurde die Gentnfizierung in Gang gebracht? - Wer ist für was verantwortlich? 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