Gewinnvergleichsrechnung
Die Gewinnvergleichsrechnung hilft dir, verschiedene Investitionsvorhaben zu beurteilen, indem du den durchschnittlichen Periodengewinn jeder Alternative ermittelst. Diese Methode eignet sich besonders für Neu- und Erweiterungsinvestitionen.
Um den Gewinn zu berechnen, ziehst du einfach die Kosten von den Erlösen ab. Zu den Kosten zählen Abschreibungen, Montagekosten, Wartungskosten, kalkulatorische Zinsen und weitere Gesamtkosten. Bei mehreren Alternativen wählst du die mit dem höchsten durchschnittlichen Gewinn.
Ein Vorteil dieser Methode ist, dass sie auch bei ungleicher Auslastung der Investitionsobjekte anwendbar ist. Du kannst damit praxisnahe Entscheidungen treffen, die direkt die Wirtschaftlichkeit berücksichtigen.
⚠️ Achtung: Die Gewinnvergleichsrechnung bezieht sich nur auf ein Jahr und berücksichtigt nicht den Kapitaleinsatz. Bei Produkten, die auf mehreren Maschinen gefertigt werden, ist es zudem schwierig, die Erträge direkt zuzuordnen.