Wie entstehen Wolken?
Wolken sind eigentlich riesige Ansammlungen von winzigen Wassertröpfchen oder Eiskristallen, die in der Luft schweben. Der Prozess beginnt ganz einfach: Die Sonne erwärmt Wasser in Meeren, Seen und Flüssen, wodurch es verdunstet und als unsichtbarer Wasserdampf nach oben steigt.
Auch Pflanzen geben über ihre Blätter Wasser ab - das nennt man Transpiration. Je höher der Wasserdampf steigt, desto kälter wird es, und die warme, feuchte Luft kühlt ab.
Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit speichern als warme Luft. Deshalb kondensiert das überschüssige Wasser und sammelt sich als winzige Tröpfchen um Staubpartikel in der Luft. Werden diese Tröpfchen zu schwer, fallen sie als Regen zurück zur Erde - und der Kreislauf beginnt von vorn!
💡 Merktipp: Warme Luft kann mehr Wasser speichern als kalte - deshalb entstehen Wolken, wenn warme, feuchte Luft abkühlt!



