Biogene Verwitterung und Fluviale Erosion
Stell dir vor, wie eine winzige Pflanzenwurzel einen riesigen Felsen sprengen kann – das ist biogene Verwitterung in Aktion! Diese natürliche Kraft wirkt sowohl physikalisch als auch chemisch auf Gesteine ein.
Bei der physikalisch-biogenen Verwitterung sorgen Wurzelbewegungen für mechanische Lockerung des Gesteins. Die Wurzelsprengung ist dabei besonders effektiv: Wurzeln dehnen sich aus und sprengen buchstäblich das Gestein auseinander.
Chemisch-biogene Verwitterung passiert durch Flechten, Mikroorganismen und verwesende Pflanzen, die Säuren ausscheiden. Diese Säuren lösen das Gestein durch Hydrolyse oder Kohlensäureverwitterung auf – ein langsamer, aber unaufhaltsamer Prozess.
Fluviale Erosion beschreibt die linienhafte Abtragung durch Fließgewässer. Die Erosionskraft hängt von Fließgeschwindigkeit, geologischer Beschaffenheit und der Art der transportierten Sedimente ab. Dabei unterscheiden wir zwischen Tiefenerosion (Einschneiden in die Tiefe) und Seitenerosion (Abtragung der Flussufer).
💡 Merktipp: Am Prallhang ist die Fließgeschwindigkeit am höchsten, deshalb findet dort die stärkste Erosion statt. Am Gleithang lagern sich durch die geringe Geschwindigkeit Sedimente ab.







