Plattenbewegungen: Divergenz und Konvergenz
Wenn Erdplatten divergieren, bewegen sie sich voneinander weg. An diesen Stellen steigt heißes Magma aus dem Erdinneren auf. Im Ozean führt dies zur Bildung von mittelozeanischen Rücken und Vulkaninseln wie beim mittelatlantischen Rücken oder Island. Bei kontinentalen Platten entstehen Grabenbrüche wie der Oberrheingraben.
Bei der Konvergenz bewegen sich Platten aufeinander zu und prallen zusammen. Treffen eine ozeanische und eine kontinentale Platte aufeinander, schiebt sich die dichtere ozeanische Platte unter die kontinentale (Subduktion). Dies führt zur Gebirgsbildung (z.B. Anden), Tiefseegräben und explosivem Vulkanismus. Wenn zwei ozeanische Platten kollidieren, entstehen Inselketten und Tiefseegräben wie der Marianengraben.
Stoßen zwei kontinentale Platten zusammen, kommt es zur Kollision. Die Folgen sind Erdbeben und massive Gebirgsbildungen durch Hebung und Faltung - so entstanden beispielsweise die Alpen und der Himalaya.
Gut zu wissen: Die Dichte der Platten bestimmt bei Kollisionen, welche Platte unter welche taucht. Ozeanische Platten haben immer eine höhere Dichte als kontinentale Platten.





