Grundlagen der Plattentektonik
Stell dir vor, die Erdoberfläche ist wie ein riesiges Puzzle aus beweglichen Teilen! Die Erdkruste besteht aus etwa sechs großen Platten: der afrikanischen, eurasischen, antarktischen, pazifischen, indo-australischen und den amerikanischen Platten. Diese schwimmen auf dem heißen Erdmantel und bewegen sich ständig.
Der Wissenschaftler Wilson entwickelte in den 1960er Jahren die Theorie der Plattentektonik. Früher war alles ein einziger Superkontinent namens Pangäa, der vor 300-150 Millionen Jahren existierte und später in Laurasia und Gondwana zerfiel.
Je nachdem, wie sich die Platten bewegen, entstehen verschiedene Plattengrenzen. Bei divergierenden Grenzen driften Platten auseinander - wie bei Island oder zwischen Südamerika und Afrika. Dabei steigt Magma auf und bildet neue Ozeankruste durch Sea-floor-spreading.
Merktipp: Divergierend = auseinander, konvergierend = zusammen, transform = aneinander vorbei!





