Die Montanindustrie und ihre Krise
Stell dir vor, eine ganze Region lebt von Kohle und Stahl - das war das Ruhrgebiet mit seiner Montanindustrie. Bergbau, Hütten, Zechen und Stahlwerke prägten das Bild und gaben Millionen Menschen Arbeit.
Doch ab den 1950ern kam die große Stahlkrise: Der Bedarf sank, billiger Stahl aus dem Ausland drängte auf den Markt. Neue Materialien wie Aluminium und Kunststoffe ersetzten zunehmend den teuren Stahl. Viele Hütten mussten schließen.
Die Bergbaukrise folgte 1957/1958. Importkohle war günstiger, Erdöl eroberte den Markt, und Schiffe sowie Eisenbahnen brauchten weniger Kohle. Die traditionellen Abnehmer sprangen ab - ein Teufelskreis begann.
Merke dir: Strukturkrisen entstehen oft durch technische Innovationen und globale Konkurrenz - nicht durch einzelne schlechte Entscheidungen.










































