Luftdruck und Wind - Die Grundlagen
Luftdruck entsteht ganz einfach, weil Luft Gewicht hat und auf alles drückt. Je höher du gehst, desto weniger Luftteilchen sind über dir - deshalb wird der Druck geringer. Das kennst du vielleicht vom Fliegen, wenn deine Ohren "zuklappen".
Wind ist nichts anderes als Luftausgleich zwischen Gebieten mit hohem und niedrigem Luftdruck. Die Luft strömt immer vom Hochdruckgebiet (H) zum Tiefdruckgebiet (T) - so wie Wasser bergab fließt.
Die globale Zirkulation funktioniert wie ein riesiger Motor: Am Äquator wird die Erdoberfläche stark erwärmt, wodurch ein Bodentief entsteht. An den Polen ist es kalt, dort herrscht Bodenhoch. Diese Druckunterschiede sorgen für großräumige Luftbewegungen.
Merktipp: Denk an einen Heißluftballon - warme Luft steigt auf, kalte sinkt ab. Genau so funktioniert auch das Wettergeschehen!
Die Corioliskraft lenkt alle Winde ab, weil sich die Erde dreht. Auf der Nordhalbkugel werden Winde nach rechts abgelenkt, auf der Südhalbkugel nach links. Deshalb erreichen die Winde nie direkt ihr Ziel.





