Corioliskraft und Föhnwind
Die Corioliskraft ist der Grund, warum sich Winde nicht geradlinig bewegen. Sie entsteht durch die Erdrotation: Luftpakete behalten ihre Geschwindigkeit bei, auch wenn sie die geografische Breite wechseln. Auf der Nordhalbkugel werden Winde nach rechts abgelenkt, auf der Südhalbkugel nach links.
Föhnwinde sind warme, trockene Fallwinde hinter Gebirgen. Wenn Luft an einem Berg aufsteigen muss, kühlt sie sich ab (1°C pro 100m). Ab dem Kondensationsniveau bilden sich Wolken und es regnet auf der Luvseite. Die Abkühlung wird langsamer 0,5°Cpro100m=feuchtadiabatisch.
Auf der Leeseite sinkt die Luft ab und erwärmt sich wieder mit 1°C pro 100m (trockenadiabatisch). Deshalb ist es hinter dem Berg wärmer und trockener als davor - der typische Föhneffekt!
Eselsbrücke: Luv = Liebe zum Regen, Lee = Lieblicher Sonnenschein!