Die Englische Revolution des 17. Jahrhunderts
Stell dir vor, ein König will absolute Macht - aber das Volk sagt "Nein!" Genau das passierte im England des 17. Jahrhunderts. Die Magna Charta, Englands wichtigstes Grundgesetz, hatte schon früh die Königsmacht begrenzt, doch die Herrscher wollten diese Einschränkungen nicht akzeptieren.
König Karl I. versuchte ab 1629 ohne das Parlament zu regieren - ein klassischer absolutistischer Ansatz. Elf Jahre lang machte er, was er wollte, bis 1640 eine Wirtschaftskrise ihn zwang, das Parlament wieder einzuberufen. Das war sein Fehler!
Oliver Cromwell, bereits seit 1628 Parlamentsmitglied, wurde zur Schlüsselfigur der antimonarchischen Opposition. Als Karl I. 1642 seine Gegner verhaften wollte und scheiterte, brach der Bürgerkrieg aus. Cromwell siegte, Karl I. wurde 1649 wegen Hochverrats hingerichtet.
Wichtig: Nach der Hinrichtung des Königs wurde England kurzzeitig zur Republik unter Cromwells diktatorischer Führung - ein einmaliges Ereignis in der englischen Geschichte!
England war nun ein republikanischer Staat, doch Cromwells Tod 1658 beendete dieses Experiment schnell. Sein Sohn Richard konnte die Macht nicht halten, und 1660 kehrte die Monarchie mit Karl II. zurück. Die Revolution war noch nicht vorbei - der spannendste Teil kam erst noch!