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Deutsch Polnisches Verhältnis

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 Deutsch-Polnisches Verhältnis
Die Ursprünge Polens:
- 966 Beginn der Christianisierung Polens
- 1360 Polen wird dauerhaft Königreich
- 1374

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Deutsch Polnisches Verhältnis von 966 bis 1945+ Zeitstrahl

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Deutsch-Polnisches Verhältnis Die Ursprünge Polens: - 966 Beginn der Christianisierung Polens - 1360 Polen wird dauerhaft Königreich - 1374 Der König braucht die Zustimmung des Adels für die weibliche Thronfolge, der Adel erhält dafür weitgehende Steuerfreiheit, ein Mitwirkungsrecht an der Königswahl und weitere Vorrechte - 1386 Polen und Litauen bilden eine Personalunion Der Deutsche Orden in Polen: -ab 1226: Unterstützung der Ritter des Deutschen Ordens für den polnischen Herzog gegen die heidnischen Prußen. Weitere Folgen: Entwicklung des Ordens zu einer bedeutenden Militärmacht und Konflikte mit den polnischen Herrschern - 1410 Schlacht von Tannenberg, Niederlage des deutschen Ordens gegen polnisch-litauische Armee -1525 Entstehung Preußens als Herrschaftsgebiet Die Union Polens mit Litauen -1569 Entstehung des Großstaates Polen-Litauen (jetzt Realunion): gemeinsamer Reichstag (,,Sejm"), gemeinsame Außenpolitik, gemeinsames Münzwesen dominierende Rolle des Adels, Errichtung einer Wahlmonarchie (Adelsrepublik), vor allem großer Einfluss der sog. Magnaten (Hochadel, Besitzer riesiger Ländereien), Vetorecht jedes einzelnen Reichstagsmitglieds (,,liberum Veto“) Folgen: äußere Einflüsse auf die polnische Königswahl, innere Zerissenheit (Magnaten, übriger Adel, König), scheiternde Reformversuche -> Schwächung Polens, Aufstände gegen Russische Einflussnahme Die polnischen Teilungen: -erste ,,Teilung" Polens 1772 zwischen Russland, Preußen und Österreich, die jeweils polnische Gebiete annektieren (entsprechende Absprachen) schockierte polnische Öffentlichkeit, neue Reformen, neue Verfassung 1791 Russland unterstützt den Kampf des polnischen Adels gegen die Verfassung -militärische Intervention Russlands, parallel Verhandlungen mit Preußen -Ergebnis: zweite ,,Teilung" Polens 1793 zugunsten Russlands und Preußens -Folge: Volksaufstand...

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in Polen, dies ist dann Anlass für die -endgültige Zerschlagung Polens in der dritten Teilung 1795 zugunsten Preußens, Österreichs und Russlands -> Polen ist als Staat nicht mehr existent Die Entwicklung in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: 1806 Auflösung des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation, Existenz von über 30 (zum Teil sehr kleinen) Staaten in Deutschland - Auswirkungen der Franz. Revolution führt zur Ausprägung des Nationalismus auch in Deutschland, zusätzlich verstärkt durch die Befreiungskriege 1813/14 gegen Napoleon - 1814/15 Wiener Kongress beschließt die Gründung des Deutschen Bundes (Bund von über 30 meist monarchischen Staaten, kein einheitlicher Staat) - Ziele der Nationalbewegung bzw. Des Liberalismus: Einschränkung der Herrschaft der Monarchen und der Vorrechte des Adels, politische Mitbestimmung, etwas später auch staatliche Einheit - Träger Vorallem : Studenten, Sänger und Turner, Industrielle - Formulierung der Ziele auf dem Wartburgfest 1817, Einschränkung der Bewegung durch die Karlsbader Beschlüsse 1819 - neue Stärkung der Bewegung durch die französische Julirevolution 1830 1832 Hambacher fest, 30.000 Teilnehmer - - 1934 Gründung des Deutschen Zollvereins, Förderung der wirtschaftlichen Einheit - März 1848: die sog. Märzrevolution im vielen deutschen Staaten erreicht die Zusage der Fürsten zur Wahl einer Nationalversammlung, die im Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche zusammentritt. Ziel ist eine Verfassung für einen einheitlichen deutschen Staat - zentrale Fragen der Diskussionen großdeutsche Lösung (mit dem Vielvölkerstaat Österreich) oder kleindeutsche Lösung (unter Führung Preußens, ohne Österreich) Republik oder (Wahl- oder Erb-) Monarchie ● • Einbezug der polnisch geprägten Teile Preußens oder nicht Die Entwicklung 1848/49 : - März 1849 Verkündigung der neuen Verfassung - zentrale Entscheidungen: 1. Kleindeutsche Lösung, Wahl des preußischen Königs Wilhelm IV. zum Kaiser der Deutschen 2. kaum Rücksichtsnahme auf nicht deutsche Minderheiten 3. die Fürsten in den Einzelstaaten bleiben im Amt, Gesamtstaat als konstitutionelle Erbmonarchie - April 1849 Ablehnung der Kaiserkrone durch den preußischen König Mai 1849 endgültiges Scheitern der Revolution Die Entwicklung nach 1849: - weitere Existenz bzw. fortgesetzte Entwicklung der Nationalbewegung - z.B. nationale Organisationen der Sänger und Turner, nationale Kommunikation - z.B. Nationalverein (1859 gegründet), der eine kleindeutschen Lösung forderte - 1861 Gründung Italiens -> für einige deutsche nationalisten Vorbild - 1862 Bismarck preußischer Ministerpräsident - die sogenannten Reichseinigungskriege: 1864 Deutsch-Dänischer Krieg 1866 österreichisch-Preußischer Krieg 1870/71 Deutsch-Französischer Krieg - Januar 1871: Proklamation des deutschen Kaiserreichs Sprachen und Schulpolitik im Kaiserreich -1872/73 Deutsch als Unterrichtsfach (Ausnahme Fach Religion) - ab 1876 immer strengere Durchsetzung von Deutsch als Amtssprache (Behördenanträge, Satzungen von Vereinen etc.) -1901 Verbot der polnischen Sprache auch im Fach Religion Maßnahmen im Bereich der Landwirtschaft im Überblick -1896 Gesetz zur Ansiedlung von Deutschen, dazu Ankauf von Grundstücken, die bisher polnischen Staatsbürgern gehören - 1904 mögliches Eingreifen der Behörden bei Kauf von Grundstücken durch polnische Staatsbürger -1908 Gesetz erlaubt die Enteignung polnischen Besitzes Die Entwicklung Polens im 19. Jahrhundert - Napoleon bildet im Zuge seiner Eroberungskriege in Europa 1807 das Großherzogtum Warschau →französischer Versaillenstaat aber mit gewissen Modernisierungen →in Polen ist man aber weitgehend enttäuscht und fühlt sich fremdbeherrscht - 1812 Russlandfeldzug Napoleons unter Beteiligung polnischer Soldaten -1813 Niederlage, russische Besetzung Polens -1815 Auflösung des Herzogtums, Wiener Kongress beschließt Bildung von ,,Kongresspolen" mit dem russischen Zaren als polnischen König -1830 Novemberaufstand gegen den russischen Zaren - 1831 Niederschlagung des Aufstandes, Eingliederung Polens ins Zarenreich, Folge: die ,,große Emigration" -1846 polnischer Aufstand in der preußischen Provinz Posen scheitert - ,,Polenbegeisterung" in Deutschland in den 1830er und 1840er Jahren, dann aber mehrheitliche Ablehnung der polnischen Nationalbewegung und ihrer Ziele in der Frankfurter Paulskirche 1848 - 1863/64 polnischer Aufstand gegen die russische Besatzung scheitert (Januaraufstand) Die Gründung der zweiten polnischen Republik nach dem ersten WK - Curzon-Linie: vage Empfehlungen der Alliierten zur Ostgrenze Polens, hier kommt es zu einigen darüber herausgehenden Erwerbungen Polens bis 1923 - Westgrenze: Im Rahmen des Versailler Vertrages muss Deutschland Posen, Teile West und Ostpreußens sowie Niederschlesien an das neu gebildete Polen abtreten, zum Teil gibt es Volksabstimmungen. Danzig wird freie Stadt unter dem Mandat des Völkerbundes im sogenannten Minderheitenschutzvertrag von 1919 garantiert der neue polnische Staat den in ihm lebenden Minderheiten ten bestimmte Schutzrechte um eine Diskriminierung zu verhindern Vorstellungen von einem neuen polnischen Staat während des Weltkriegs: Jagiellonische Staatsidee: Piastische Staatsidee: (Wie zu der Zeit der Jagiellonischen Herrschaft) (Wie zur Zeit der piastischen Herrscher) - geprägt durch den Sozialisten Józef Pilsudski geprägt durch Publizisten und Politiker Roman Dmowski Gebiet soll überwiegend nach Osten ausgerichtet sein - Staatsterritorium soll nach Westen ausgerichtet sein - soll sich gegen Russland wenden - förderalistischer (Bundesstaatlichkeit) Staat Minderheitenschutz soll sich gegen Deutschland wenden Vergrößerung Polens durch Übernahme von Deutschland, Danzig, Westpreußen, Schlesien und Posen - Gebiete, in denen viele Ukrainer und Weißrussen leben sollen Russland überlassen werden - zentralistische und einheitliche Republik Ergebnis und Folgen der Abstimmung - Ergebnis im gesamten Abstimmungsgebiet: ca. 60% für Deutschland, ca 40% für Polen (Wahlbeteiligung 98%) - In 664 Gemeinden votiert die Mehrheit für Deutschland, in 597 für Polen. - Beschluss der Botschafterkonferenz (Siegermächte des ersten Weltkriegs) im Oktober 1921: ca 70% des Abstimmungsgebiets gehen an Deutschland, ca 30% an Polen, darunter wirtschaftlich bedeutende Gebiete (Industrie, Bergwerke, dies entgegen dem Abstimmungsergebnis). Folge: erhebliche Empörung und nationale Leidenschaft in Deutschland Die Entwicklung des Deutsch-polnischen Verhältnisses zwischen den beiden Weltkriegen: - geopolitisch Schwierige Lage Polens (trotz Bündnis mit Frankreich ): mit fast allen Nachbarstaaten verfeindet, vor allem mit Deutschland und der Sowjetunion - 1922: Vertrag von Rapallo zwischen Deutschland und der Sowjetunion (Normalisierung der Beziehung nach dem ersten Weltkrieg) führt zur Beunruhigung von Polen. - nur scheinbare Entspannung durch Nichtangriffsverträge Polens mit der Sowjetunion (1932) und mit Deutschland (1934) - nach dem Anschluss Österreichs (1938) an Deutschland und der Zerstückelung der Tschechoslowakei (1938/39) fordert Hitler eine Regelung der Danzig- und „Korridor“- Frage, ein deutsches Vorgehen gegen Polen wird immer wahrscheinlicher. - August 1939: im Hitler Stalin Pakt vereinbaren Deutschland und die Sowjetunion die gegenseitige Neutralität. Für Hitler ist dies bedeutsam für den vorbereiteten Angriff auf Polen und den Fall eines möglichen Kriegseintritt der Westmächte. Ein geheimes Zusatzprotokoll,, für den Fall einer territorialen-politischen Umgestaltung" rechnet den größten Teil Polens der deutschen Interessenspäre zu, Ostpolen und andere Gebiete der Sowjetischen. 1. September 1939: Überfall auf Polen, Beginn des zweiten Weltkriegs - 17. September 1939: Einmarsch der Sowjetarmee in Ostpolen ,,vierte Teilung“ Polens Relevante NS-Ideologie: Rassenlehre biologisch vorgestellte Wertigkeit von Rassen, angebliche Überlegenheit des „Ariers“ gegenüber Juden und Slaven Volksgemeinschaft → Einheitlichkeit der Bevölkerung in Rasse, Sprache., Kultur: Anschluss anderer Gruppen - Lebensraumideologie Eroberung neuen Lebensraumes (vor allem im Osten) - Sozialdarwinismus - → stärkere Rasse setze sich durch Deutsch-Polnisches Verhältnis Zeitstrahl 966 1360 1374 1386 1226 1410 1525 1569 1772 1793 1795 Um 1800 1806 1807 1812 1813 1814/15 1817 1819 1830 Deutsche Geschichte König braucht die Zustimmung des Adels für die weibliche Thronfolge ➜ Adel bekommt Zusprüche Polen und Litauen bilden eine Personalunion Unterstützung Polens durch den Deutschen Orden gegen heidnische Prußen → Folge: Orden wird bedeutende Militärmacht+ Konflikte mit polnischen Herrschern Schlacht bei Tannenberg; Niederlage des deutschen Ordens gegen polnisch-litauische Armee Entstehung Preußens als Herrschaftsgebiet Polnische Teilungen Französische Revolution führt zu Ausprägung des Nationalismus, zusätzlich verstärkt durch Befreiungskriege 1813/14 gegen Napoleon Auflösung des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation; Existenz von über 30 Staaten in D. Polnische Geschichte Beginn der Christianisierung Polens Polen wird dauerhaft Königreich Wiener Kongress beschließt die Gründung des Deutschen Bundes Wartburgfest Karlsbader Beschlüsse Julirev. In Frankreich bestärkt die Bewegungen in D. Entstehung des Großstaates Polen Litauen → Folge: äußere Einflüsse auf die polnische Königswahl; Schwächung Polens wegen innerer Zerrissenheit Erste polnische Teilung Zweite polnische Teilung Dritte polnische Teilung-> endgültige Zerschlagung Polens Napoleons Eroberungskriege mit Großherzogtum Warschau-> in Polen ist man enttäuscht und fühlt sich fremdbeherrscht Russlandfeldzug Napoleons unter Beteiligung polnischer Soldaten Niederlage, russische Besetzung Polens Auflösung des Herzogtums, Wiener Kongress beschließt Bildung von ,,Kongresspolen" mit russischen Zaren als polnischen König Novemberaufstand gegen russischen Zaren Deutsch-Polnisches Verhältnis Zeitstrahl 1831 1832 1846 1830/40er 1834 März 1848 März 1849 April 1849 Mai 1849 Nach 1849 1861 1862 1863/64 1864 1866 1870/71 Januar 1871 1872/73 Ab 1876 1901 1896 1904 1908 1914-18 Hambacher Fest Polenbegeisterung in D. Gründung des deutschen Zollvereins-> Förderung der wirtschaftlichen Einheit Märzrevolution-> Zusage zur Wahl einer Nationalversammlung Verkündigung der neuen Verfassung ➜ Kleindeutsche Lösung ➜Kein Minderheitenschutz ➜ Fürsten in Einzelstaaten bleiben im Amt Ablehnung der Kaiserkrone durch den preußischen König Endgültiges Scheitern der Revolution Fortgesetzte Entwicklung der Nationalbewegung Gründung Italiens-> für einige deutsche Nationalisten Vorbild Bismarck preußischer Ministerpräsident Reichseinigungskriege Deutsch-Dänischer Krieg Österreichisch- Preußischer Krieg Deutsch-Französischer Krieg Proklamation des deutschen Kaiserreichs Niederschlagung des Aufstands, Eingliederung Polens ins Zarenreich-> Folge: ,,Große Emigration" Polnischer Aufstand in der preußischen Provinz Posen scheitert Mehrheitliche Ablehnung der polnischen Nationalbewegung und ihrer Ziele in der Frankfurter Paulskirche 1848 Polnischer Aufstand gegen die russische Besatzung scheitert (Januaraufstand) Sprachen und Schulpolitik im Kaiserreich Verpflichtende deutsche Sprache im Unterricht (Ausnahme Fach Religion) Immer strengere Durchsetzung von Deutsch als Amtssprache (Behördenanträge, Satzungen, etc.) Verbot der polnischen Sprache auch im Fach Religion Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft Gesetz zur Ansiedlung von Deutschen, dazu Ankauf von Grundstücken, die bisher polnischen Staatsbürgern gehörten Mögliches Eingreifen der Behörden bei Kauf von Grundstücken durch polnische Staatsbürger Gesetz erlaubt Enteignung polnischen Besitzes 1. Weltkrieg

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- 1360 Polen wird dauerhaft Königreich
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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in Polen, dies ist dann Anlass für die -endgültige Zerschlagung Polens in der dritten Teilung 1795 zugunsten Preußens, Österreichs und Russlands -> Polen ist als Staat nicht mehr existent Die Entwicklung in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: 1806 Auflösung des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation, Existenz von über 30 (zum Teil sehr kleinen) Staaten in Deutschland - Auswirkungen der Franz. Revolution führt zur Ausprägung des Nationalismus auch in Deutschland, zusätzlich verstärkt durch die Befreiungskriege 1813/14 gegen Napoleon - 1814/15 Wiener Kongress beschließt die Gründung des Deutschen Bundes (Bund von über 30 meist monarchischen Staaten, kein einheitlicher Staat) - Ziele der Nationalbewegung bzw. Des Liberalismus: Einschränkung der Herrschaft der Monarchen und der Vorrechte des Adels, politische Mitbestimmung, etwas später auch staatliche Einheit - Träger Vorallem : Studenten, Sänger und Turner, Industrielle - Formulierung der Ziele auf dem Wartburgfest 1817, Einschränkung der Bewegung durch die Karlsbader Beschlüsse 1819 - neue Stärkung der Bewegung durch die französische Julirevolution 1830 1832 Hambacher fest, 30.000 Teilnehmer - - 1934 Gründung des Deutschen Zollvereins, Förderung der wirtschaftlichen Einheit - März 1848: die sog. Märzrevolution im vielen deutschen Staaten erreicht die Zusage der Fürsten zur Wahl einer Nationalversammlung, die im Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche zusammentritt. Ziel ist eine Verfassung für einen einheitlichen deutschen Staat - zentrale Fragen der Diskussionen großdeutsche Lösung (mit dem Vielvölkerstaat Österreich) oder kleindeutsche Lösung (unter Führung Preußens, ohne Österreich) Republik oder (Wahl- oder Erb-) Monarchie ● • Einbezug der polnisch geprägten Teile Preußens oder nicht Die Entwicklung 1848/49 : - März 1849 Verkündigung der neuen Verfassung - zentrale Entscheidungen: 1. Kleindeutsche Lösung, Wahl des preußischen Königs Wilhelm IV. zum Kaiser der Deutschen 2. kaum Rücksichtsnahme auf nicht deutsche Minderheiten 3. die Fürsten in den Einzelstaaten bleiben im Amt, Gesamtstaat als konstitutionelle Erbmonarchie - April 1849 Ablehnung der Kaiserkrone durch den preußischen König Mai 1849 endgültiges Scheitern der Revolution Die Entwicklung nach 1849: - weitere Existenz bzw. fortgesetzte Entwicklung der Nationalbewegung - z.B. nationale Organisationen der Sänger und Turner, nationale Kommunikation - z.B. Nationalverein (1859 gegründet), der eine kleindeutschen Lösung forderte - 1861 Gründung Italiens -> für einige deutsche nationalisten Vorbild - 1862 Bismarck preußischer Ministerpräsident - die sogenannten Reichseinigungskriege: 1864 Deutsch-Dänischer Krieg 1866 österreichisch-Preußischer Krieg 1870/71 Deutsch-Französischer Krieg - Januar 1871: Proklamation des deutschen Kaiserreichs Sprachen und Schulpolitik im Kaiserreich -1872/73 Deutsch als Unterrichtsfach (Ausnahme Fach Religion) - ab 1876 immer strengere Durchsetzung von Deutsch als Amtssprache (Behördenanträge, Satzungen von Vereinen etc.) -1901 Verbot der polnischen Sprache auch im Fach Religion Maßnahmen im Bereich der Landwirtschaft im Überblick -1896 Gesetz zur Ansiedlung von Deutschen, dazu Ankauf von Grundstücken, die bisher polnischen Staatsbürgern gehören - 1904 mögliches Eingreifen der Behörden bei Kauf von Grundstücken durch polnische Staatsbürger -1908 Gesetz erlaubt die Enteignung polnischen Besitzes Die Entwicklung Polens im 19. Jahrhundert - Napoleon bildet im Zuge seiner Eroberungskriege in Europa 1807 das Großherzogtum Warschau →französischer Versaillenstaat aber mit gewissen Modernisierungen →in Polen ist man aber weitgehend enttäuscht und fühlt sich fremdbeherrscht - 1812 Russlandfeldzug Napoleons unter Beteiligung polnischer Soldaten -1813 Niederlage, russische Besetzung Polens -1815 Auflösung des Herzogtums, Wiener Kongress beschließt Bildung von ,,Kongresspolen" mit dem russischen Zaren als polnischen König -1830 Novemberaufstand gegen den russischen Zaren - 1831 Niederschlagung des Aufstandes, Eingliederung Polens ins Zarenreich, Folge: die ,,große Emigration" -1846 polnischer Aufstand in der preußischen Provinz Posen scheitert - ,,Polenbegeisterung" in Deutschland in den 1830er und 1840er Jahren, dann aber mehrheitliche Ablehnung der polnischen Nationalbewegung und ihrer Ziele in der Frankfurter Paulskirche 1848 - 1863/64 polnischer Aufstand gegen die russische Besatzung scheitert (Januaraufstand) Die Gründung der zweiten polnischen Republik nach dem ersten WK - Curzon-Linie: vage Empfehlungen der Alliierten zur Ostgrenze Polens, hier kommt es zu einigen darüber herausgehenden Erwerbungen Polens bis 1923 - Westgrenze: Im Rahmen des Versailler Vertrages muss Deutschland Posen, Teile West und Ostpreußens sowie Niederschlesien an das neu gebildete Polen abtreten, zum Teil gibt es Volksabstimmungen. Danzig wird freie Stadt unter dem Mandat des Völkerbundes im sogenannten Minderheitenschutzvertrag von 1919 garantiert der neue polnische Staat den in ihm lebenden Minderheiten ten bestimmte Schutzrechte um eine Diskriminierung zu verhindern Vorstellungen von einem neuen polnischen Staat während des Weltkriegs: Jagiellonische Staatsidee: Piastische Staatsidee: (Wie zu der Zeit der Jagiellonischen Herrschaft) (Wie zur Zeit der piastischen Herrscher) - geprägt durch den Sozialisten Józef Pilsudski geprägt durch Publizisten und Politiker Roman Dmowski Gebiet soll überwiegend nach Osten ausgerichtet sein - Staatsterritorium soll nach Westen ausgerichtet sein - soll sich gegen Russland wenden - förderalistischer (Bundesstaatlichkeit) Staat Minderheitenschutz soll sich gegen Deutschland wenden Vergrößerung Polens durch Übernahme von Deutschland, Danzig, Westpreußen, Schlesien und Posen - Gebiete, in denen viele Ukrainer und Weißrussen leben sollen Russland überlassen werden - zentralistische und einheitliche Republik Ergebnis und Folgen der Abstimmung - Ergebnis im gesamten Abstimmungsgebiet: ca. 60% für Deutschland, ca 40% für Polen (Wahlbeteiligung 98%) - In 664 Gemeinden votiert die Mehrheit für Deutschland, in 597 für Polen. - Beschluss der Botschafterkonferenz (Siegermächte des ersten Weltkriegs) im Oktober 1921: ca 70% des Abstimmungsgebiets gehen an Deutschland, ca 30% an Polen, darunter wirtschaftlich bedeutende Gebiete (Industrie, Bergwerke, dies entgegen dem Abstimmungsergebnis). Folge: erhebliche Empörung und nationale Leidenschaft in Deutschland Die Entwicklung des Deutsch-polnischen Verhältnisses zwischen den beiden Weltkriegen: - geopolitisch Schwierige Lage Polens (trotz Bündnis mit Frankreich ): mit fast allen Nachbarstaaten verfeindet, vor allem mit Deutschland und der Sowjetunion - 1922: Vertrag von Rapallo zwischen Deutschland und der Sowjetunion (Normalisierung der Beziehung nach dem ersten Weltkrieg) führt zur Beunruhigung von Polen. - nur scheinbare Entspannung durch Nichtangriffsverträge Polens mit der Sowjetunion (1932) und mit Deutschland (1934) - nach dem Anschluss Österreichs (1938) an Deutschland und der Zerstückelung der Tschechoslowakei (1938/39) fordert Hitler eine Regelung der Danzig- und „Korridor“- Frage, ein deutsches Vorgehen gegen Polen wird immer wahrscheinlicher. - August 1939: im Hitler Stalin Pakt vereinbaren Deutschland und die Sowjetunion die gegenseitige Neutralität. Für Hitler ist dies bedeutsam für den vorbereiteten Angriff auf Polen und den Fall eines möglichen Kriegseintritt der Westmächte. Ein geheimes Zusatzprotokoll,, für den Fall einer territorialen-politischen Umgestaltung" rechnet den größten Teil Polens der deutschen Interessenspäre zu, Ostpolen und andere Gebiete der Sowjetischen. 1. September 1939: Überfall auf Polen, Beginn des zweiten Weltkriegs - 17. September 1939: Einmarsch der Sowjetarmee in Ostpolen ,,vierte Teilung“ Polens Relevante NS-Ideologie: Rassenlehre biologisch vorgestellte Wertigkeit von Rassen, angebliche Überlegenheit des „Ariers“ gegenüber Juden und Slaven Volksgemeinschaft → Einheitlichkeit der Bevölkerung in Rasse, Sprache., Kultur: Anschluss anderer Gruppen - Lebensraumideologie Eroberung neuen Lebensraumes (vor allem im Osten) - Sozialdarwinismus - → stärkere Rasse setze sich durch Deutsch-Polnisches Verhältnis Zeitstrahl 966 1360 1374 1386 1226 1410 1525 1569 1772 1793 1795 Um 1800 1806 1807 1812 1813 1814/15 1817 1819 1830 Deutsche Geschichte König braucht die Zustimmung des Adels für die weibliche Thronfolge ➜ Adel bekommt Zusprüche Polen und Litauen bilden eine Personalunion Unterstützung Polens durch den Deutschen Orden gegen heidnische Prußen → Folge: Orden wird bedeutende Militärmacht+ Konflikte mit polnischen Herrschern Schlacht bei Tannenberg; Niederlage des deutschen Ordens gegen polnisch-litauische Armee Entstehung Preußens als Herrschaftsgebiet Polnische Teilungen Französische Revolution führt zu Ausprägung des Nationalismus, zusätzlich verstärkt durch Befreiungskriege 1813/14 gegen Napoleon Auflösung des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation; Existenz von über 30 Staaten in D. 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Gründung des deutschen Zollvereins-> Förderung der wirtschaftlichen Einheit Märzrevolution-> Zusage zur Wahl einer Nationalversammlung Verkündigung der neuen Verfassung ➜ Kleindeutsche Lösung ➜Kein Minderheitenschutz ➜ Fürsten in Einzelstaaten bleiben im Amt Ablehnung der Kaiserkrone durch den preußischen König Endgültiges Scheitern der Revolution Fortgesetzte Entwicklung der Nationalbewegung Gründung Italiens-> für einige deutsche Nationalisten Vorbild Bismarck preußischer Ministerpräsident Reichseinigungskriege Deutsch-Dänischer Krieg Österreichisch- Preußischer Krieg Deutsch-Französischer Krieg Proklamation des deutschen Kaiserreichs Niederschlagung des Aufstands, Eingliederung Polens ins Zarenreich-> Folge: ,,Große Emigration" Polnischer Aufstand in der preußischen Provinz Posen scheitert Mehrheitliche Ablehnung der polnischen Nationalbewegung und ihrer Ziele in der Frankfurter Paulskirche 1848 Polnischer Aufstand gegen die russische Besatzung scheitert (Januaraufstand) Sprachen und Schulpolitik im Kaiserreich Verpflichtende deutsche Sprache im Unterricht (Ausnahme Fach Religion) Immer strengere Durchsetzung von Deutsch als Amtssprache (Behördenanträge, Satzungen, etc.) Verbot der polnischen Sprache auch im Fach Religion Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft Gesetz zur Ansiedlung von Deutschen, dazu Ankauf von Grundstücken, die bisher polnischen Staatsbürgern gehörten Mögliches Eingreifen der Behörden bei Kauf von Grundstücken durch polnische Staatsbürger Gesetz erlaubt Enteignung polnischen Besitzes 1. 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