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deutsche Revolution 1848

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 Deutsche Revolution 1848
Die Revolution 1848:
-> viele Menschen litten unter der frühindustriellen Verelendung (Pauperismus)
-> Missernten

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- Ablauf - soziale und politische Träger der Revolution - Nationalversammlung - Ziele und Folgen der Revolution - Zensuswahlrecht - Gründe für das Scheitern der Revolution

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Deutsche Revolution 1848 Die Revolution 1848: -> viele Menschen litten unter der frühindustriellen Verelendung (Pauperismus) -> Missernten führten zu Hungersnöten - Folge: Forderung nach wirtschaftlichen und sozialen Reformen -> Auslöser für die Revolution 1848 war die Februarrevolution (24.2) in Paris Ablauf: -> in Frankreich wurde der Bürgerkönig Louis Philippe gestürzt -> die Zweite Republik wurde ausgerufen -> Revolution griff auch nach Deutschland über - Folge: blutige Kämpfe mit Toten in Wien (13.3) und Berlin (18.3) -> Vormärz: die Verhältnisse wurden vollkommen umgestürzt -> wachsende wirtschaftliche Macht des Bürgertums - Folge: Bürgertum forderte nach politischer Mitsprache und bekämpfte die ständischen und monarchischen Strukturen -> aufgrund der Februarrevolution in Frankreich kam es in ganz Europa zu vielen Revolutionen (Deutschland, Ungarn, Böhmen und Italien) -> 2.3.1848: Regierung ging auf die Märzforderung ein -> 18.3.1848: in Preußen protestierten Handwerker, Arbeiter und Studenten gegen die Obrigkeit -> 19.3.1848: der preußische König versprach in der Märzproklamation die Schaffung einer konstitutionellen Verfassung, Volksrepräsentation, Pressefreiheit und die Aufhebung de Pressezensur -> 28.3.1848: der preußische König berief ein liberales Regierungskabinett ein - Folge: im Mai wurde eine preußische Nationalversammlung gewählt Unruhen in Wien sorgten dafür, dass Metternich nach England floh 17.3.1848 flüchtete der kaiserliche Hof nach Innsbruck -> -> -> Nationalversammlung in der Paulskirche: -> 30.3.1848: das Vorparlament in der Paulskirche trat in Frankfurt zusammen -> zwei Revolutionäre (radikale Demokraten) forderten die Ausrufung der Republik -> April 1848:...

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badische Revolution: in Konstanz wurde die Republik ausgerufen -> 1.5.1848: Wahlen zur Nationalversammlung: 850 Abgeordnete wurden in freier, gleicher und geheimer Wahl in allen deutschen Staaten gewählt -> Verfassung wurde ausgearbeitet -> preußischer König lehnte die Kaiserkrone ab, die ihm vom Parlament angetragen worden war - Folge: Österreich und Preußen erklärten die Mandate ihrer Abgeordneten für beendet; in Südwestdeutschland kam es zu einer Revolutionswelle Nationalversammlung: 1. Monarchie oder Republik? Demokraten setzten sich für Republik ein Liberale wollten eine parlamentarische Monarchie (König hat nur representative Funktion) Konservative Rechte strebten nach einer konstitutionellen Monarchie (König hat weitgehende Rechte, Gewalt ist aber eingeschränkt) 2. Einheits- oder Bundesstaat? radikale Demokraten wollten einen einheitlichen Zentralstaat - Ende der Kleinstaaterei / Einzelstaaten Liberale wollten einen Bundesstaat mit einer zentralen Legislative und einer monarchischen Zentralgewalt Konservative wollten die Zentralgewalt auf eine Mindestmaß beschränken und föderalistische und monarchische Elemente erhalten 3. Beschränktes oder allgemeines Wahlrecht? Konservative und Liberale: Zensuswahlrecht Demokraten: allgemeines und gleiches Wahlrecht 4. Grundrechte Paulskirche verabschiedete Freiheits- und Gleichheitsrechte für das Individuum Beseitigung der Feudalordnung Ende der Repression durch das Polizeisystem Ende der Zulassung der Versammlungs- und Meinungsfreiheit soziale Grundrechte (z.B. Recht auf Arbeit) wurden nicht in den Grundrechtekatalog aufgenommen 5. Klein- oder großdeutsche Lösung? Befürworter der kleindeutschen Lösung: Ausschaltung Österreichs; Deutschland unter preußischer Führung Befürworter der großdeutschen Lösung: wollten nicht auf Österreich verzichten. -> kleindeutsche Lösung setzte sich durch, da diese am ehesten und leichtesten zu realisieren war Soziale Träger der Revolution: - Bürgertum: das Bürgertum kämpfte gegen die Monarchie und für ihr liberales und nationalistische Programm - Arbeiter und Handwerker: forderten die Einschränkung der Fabrikproduktion und eine Preisstabilisierung. Sie beteiligten sich an Kämpfen - Bauern: forderten die Abschaffung der Frondienste und der feudalen Rechte Politische Träger der Revolution: gemäßigte Liberale: fühlten sich vom deutschen Bund unterdrückt. Sie verfolgten eine versöhnliche Strategie gegenüber den Landesfürsten. Sie forderten die Einführung von Verfassungen, rechtsstaatlichen Strukturen, Grundrechten, die Kontrolle der Regierung und die Einberufung des Parlaments. Sie bestanden auf die Einführung eines Zensuswahlrechts und dem Erhalt der Monarchie in ihrer konstitutionellen Form. radikale Demokraten: sie sahen in der Fürstenherrschafft eine Tyrannei. Sie setzten sich für das allgemeine Wahlrecht und für eine Republik ein. Sie wollten eine grundsätzliche Umgestaltung Deutschlands Ziele der Revolution: Pressefreiheit Versammlungsfreiheit allgemeine Wahlrecht Einrichtung von Schwurgerichten gesamtdeutsches Parlament ein Volksheer die nationale, staatliche Einheit Entfeudalisierung: Bauern konnten sich von der rundherrsch freikaufen in Preußen mussten Bauern einen Teil ihres Landes abtreten, um frei zu sein in BaWü und Hessen profitierten viele Bauern nicht von diesen Ablösungsgesetzen Folge der Revolution: -> die Fürsten machten liberale Zugeständnisse -> alte Verfassungen aus der napoleonischen Zeit wurden wieder aktiviert -> liberale der Opposition wurden zu Ministern berufen -> liberale Kabinette wurden eingesetzt -> die Karlsbader Beschlüsse wurden aufgehoben Probleme der territorialen Festlegung Deutschlands: wegen der vielen Kleinstaaten, war die Festlegung der Grenzen eines vereinigten Deutschlands kompliziert in vielen deutschen Fürstentümern lebten Menschen die nicht deutsch sprachen, es gab aber auch Deutsche, die nicht in den Grenzen des Deutschen Bundes lebten (Schleswig gehörte zu Dänemark) kleindeutsche Lösung: es hätte in deren Reichsgebiet kaum Minderheiten gegeben, jedoch wären viele Deutsche, die nicht innerhalb des Gebietes lebten, von einem deutschen Nationalstaat ausgeschlossen geblieben. Die kleindeutsche Lösung war international am ehesten durchsetzbar. Problem: ein Krieg mit Österreich wäre unausweichlich gewesen großdeutsche Lösung: es wären viele Deutsche in den Nationalstaat integriert gewesen, außerdem hätte man Zugang zu allen Meeren gehabt. Jedoch hätten in diesem großdeutschen Reich viele ethnische Minderheiten gelebt. Aus europäischer Sicht wäre die großdeutsche Lösung schwer durchsetzbar gewesen, da die europäischen Großmächte das Gleichgewicht der Kräfte nie aus den Augen verloren. Problem: ein europäischer Krieg wäre wahrscheinlich gewesen Das Verfassungswerk der Frankfurter Nationalversammlung von 1849 Reichsoberhaupt Träger der Regierungs- gewall in allen Reichs- angelegenheiten Oberbefehlshaber der Streitkräfte Völkerrechtliche Vertretung des Reichs Regierungen der 38 Einzel- staaten" Landtage Wahlen ohne Österreich ent- senden auf 6 Jahre Kaiser Gesetzesinitiative aufschiebendes Veto (Erbliche Monarchie) Ernennung MINISTER Regierung Staatenhaus 168 Vertreter Kontroll- rechte Reichstag Gesetz- gebung Budget- recht Auflösung des Volkshauses Volkshaus 1 Abgeordneter auf 50 000 Einw. Allgemeine, gleiche und geheime Wahl auf 3 Jahre Wahlberechtigte (Männer ab 25 Jahren) Reichsgericht (Verfassungsgericht) Grundrechte des deutschen Volkes Wahrung der Grundrechte Gleichheit vor dem Gesetz. Freiheit der Person Glaubens- freiheit Freizügigkeit Meinungs- u. Pressefreiheit. Eigentumsrecht Lehrfreiheit Koalitionsfreiheit - Post- geheimnis Unverletzlichkeit der Wohnung Verbot der Zwangsarbeit Freiheit der Berufswahl Kaiser und Reichstag sind an die Verfassung gebunden Gründe für das Scheitern der Revolution 1848: Wann war die Revolution gescheitert? die Revolution war gescheitert, nachdem der preußische König die Krone abgelehnt hatte die Revolution verlief dezentral und war eine Abfolge von vielen Einzelrevolutionen es war nicht möglich, die Revolution zu organisieren und zu koordinieren die Paulskirche hatte keinen Zugriff auf eine eigene Revolutionsarmee, auf eine eigene Verwaltung und eigene Finanzen die Paulskirche war auf den guten Willen der preußischen und österreichischen Monarchen angewiesen die Träger der Revolution waren sich politisch uneinig -> Liberale: wollte die Revolution ,,schließen -> Demokraten: wollten die Revolution vorantreiben unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Staatsform, die Regierungsform und die Verfassung die Interessen der Trägergruppen waren zu unterschiedlich, als dass sie eine einheitliche Front gegen die Gegenrevolution hätte bilden können die Nationalversammlung wurde durch das Ausland komplett missachtet Die Nationalversammlung hatte zu viele und zu gegensätzliche Probleme zu lösen, sie mussten gegen zahlreiche Widerstände arbeiten Schwäche der Nationalversammlung: die Parlamentsarbeit verlief unstrukturiert, den Abgeordneten fehlte die Erfahrung in der Parlamentsarbeit die territoriale Frage nach Grenzen provozierte die europäischen Großmächte Zensuswahlrecht: Beim Dreiklassenwahlrecht (Zensuswahlrecht) wurden die Bürger in drei Klassen eingeteilt, je nach Höhe ihres Steueraufkommens. Alle drei Klassen wählten die gleiche Zahl an Wahlmännern, die wiederum die Abgeordneten des Preußische Abgeordnetenhauses wählten (indirekte Wahl). widersprach grundlegenden demokratischen Vorstellungen, da es eine ungleiche, öffentliche und mündliche Wahl war das Gewicht der Stimme eines Wählers aus der ersten Klasse war um ein 17,5 Faches höher als das eines Wählers aus der dritten Klasse Langfristige Erfolge, die die demokratische Entwicklung Deutschlands prägten: innerhalb kurzer Zeit entstand eine politische Öffentlichkeit, die sich in Versammlungen und Demonstrationen zeigte die Bauern wurden vom Feudalsystem befreit das Verfassungsprinzip setzte sich gegen die Fürstenherrschaft durch die Parlamentarisierung der politischen Ordnung setzte sich zunehmend fort Paulskirchenverfassung stand Modell für die Weimarer Reichsverfassung das allgemeine Wahlrecht setzte sich durch Erkenntnis, dass eine nationale Einigung nur militärisch herbeigeführt werden kann Nationalismus Nationalstaat Verfassung (gab es nicht) Lo wurden von pred Bischen König "verraten" liberalismus Lo Freiheitsrechte (Grundrechte, Wahlrechte...) 48-71 - Zensur -es gab nicht überall verfassungen (Nationalstaat nicht realisiert) - Einigungsteriege (um Nationalstaat zu bekommen) Lo Auf Befehl von Bismarce "Impuls von oben" - Nationalstaat wurde von oben geschaffen (Militar, Adel)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

- Ablauf - soziale und politische Träger der Revolution - Nationalversammlung - Ziele und Folgen der Revolution - Zensuswahlrecht - Gründe für das Scheitern der Revolution

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Einheits- oder Bundesstaat? radikale Demokraten wollten einen einheitlichen Zentralstaat - Ende der Kleinstaaterei / Einzelstaaten Liberale wollten einen Bundesstaat mit einer zentralen Legislative und einer monarchischen Zentralgewalt Konservative wollten die Zentralgewalt auf eine Mindestmaß beschränken und föderalistische und monarchische Elemente erhalten 3. Beschränktes oder allgemeines Wahlrecht? Konservative und Liberale: Zensuswahlrecht Demokraten: allgemeines und gleiches Wahlrecht 4. Grundrechte Paulskirche verabschiedete Freiheits- und Gleichheitsrechte für das Individuum Beseitigung der Feudalordnung Ende der Repression durch das Polizeisystem Ende der Zulassung der Versammlungs- und Meinungsfreiheit soziale Grundrechte (z.B. Recht auf Arbeit) wurden nicht in den Grundrechtekatalog aufgenommen 5. Klein- oder großdeutsche Lösung? Befürworter der kleindeutschen Lösung: Ausschaltung Österreichs; Deutschland unter preußischer Führung Befürworter der großdeutschen Lösung: wollten nicht auf Österreich verzichten. -> kleindeutsche Lösung setzte sich durch, da diese am ehesten und leichtesten zu realisieren war Soziale Träger der Revolution: - Bürgertum: das Bürgertum kämpfte gegen die Monarchie und für ihr liberales und nationalistische Programm - Arbeiter und Handwerker: forderten die Einschränkung der Fabrikproduktion und eine Preisstabilisierung. Sie beteiligten sich an Kämpfen - Bauern: forderten die Abschaffung der Frondienste und der feudalen Rechte Politische Träger der Revolution: gemäßigte Liberale: fühlten sich vom deutschen Bund unterdrückt. Sie verfolgten eine versöhnliche Strategie gegenüber den Landesfürsten. Sie forderten die Einführung von Verfassungen, rechtsstaatlichen Strukturen, Grundrechten, die Kontrolle der Regierung und die Einberufung des Parlaments. Sie bestanden auf die Einführung eines Zensuswahlrechts und dem Erhalt der Monarchie in ihrer konstitutionellen Form. radikale Demokraten: sie sahen in der Fürstenherrschafft eine Tyrannei. Sie setzten sich für das allgemeine Wahlrecht und für eine Republik ein. Sie wollten eine grundsätzliche Umgestaltung Deutschlands Ziele der Revolution: Pressefreiheit Versammlungsfreiheit allgemeine Wahlrecht Einrichtung von Schwurgerichten gesamtdeutsches Parlament ein Volksheer die nationale, staatliche Einheit Entfeudalisierung: Bauern konnten sich von der rundherrsch freikaufen in Preußen mussten Bauern einen Teil ihres Landes abtreten, um frei zu sein in BaWü und Hessen profitierten viele Bauern nicht von diesen Ablösungsgesetzen Folge der Revolution: -> die Fürsten machten liberale Zugeständnisse -> alte Verfassungen aus der napoleonischen Zeit wurden wieder aktiviert -> liberale der Opposition wurden zu Ministern berufen -> liberale Kabinette wurden eingesetzt -> die Karlsbader Beschlüsse wurden aufgehoben Probleme der territorialen Festlegung Deutschlands: wegen der vielen Kleinstaaten, war die Festlegung der Grenzen eines vereinigten Deutschlands kompliziert in vielen deutschen Fürstentümern lebten Menschen die nicht deutsch sprachen, es gab aber auch Deutsche, die nicht in den Grenzen des Deutschen Bundes lebten (Schleswig gehörte zu Dänemark) kleindeutsche Lösung: es hätte in deren Reichsgebiet kaum Minderheiten gegeben, jedoch wären viele Deutsche, die nicht innerhalb des Gebietes lebten, von einem deutschen Nationalstaat ausgeschlossen geblieben. Die kleindeutsche Lösung war international am ehesten durchsetzbar. Problem: ein Krieg mit Österreich wäre unausweichlich gewesen großdeutsche Lösung: es wären viele Deutsche in den Nationalstaat integriert gewesen, außerdem hätte man Zugang zu allen Meeren gehabt. Jedoch hätten in diesem großdeutschen Reich viele ethnische Minderheiten gelebt. Aus europäischer Sicht wäre die großdeutsche Lösung schwer durchsetzbar gewesen, da die europäischen Großmächte das Gleichgewicht der Kräfte nie aus den Augen verloren. Problem: ein europäischer Krieg wäre wahrscheinlich gewesen Das Verfassungswerk der Frankfurter Nationalversammlung von 1849 Reichsoberhaupt Träger der Regierungs- gewall in allen Reichs- angelegenheiten Oberbefehlshaber der Streitkräfte Völkerrechtliche Vertretung des Reichs Regierungen der 38 Einzel- staaten" Landtage Wahlen ohne Österreich ent- senden auf 6 Jahre Kaiser Gesetzesinitiative aufschiebendes Veto (Erbliche Monarchie) Ernennung MINISTER Regierung Staatenhaus 168 Vertreter Kontroll- rechte Reichstag Gesetz- gebung Budget- recht Auflösung des Volkshauses Volkshaus 1 Abgeordneter auf 50 000 Einw. Allgemeine, gleiche und geheime Wahl auf 3 Jahre Wahlberechtigte (Männer ab 25 Jahren) Reichsgericht (Verfassungsgericht) Grundrechte des deutschen Volkes Wahrung der Grundrechte Gleichheit vor dem Gesetz. Freiheit der Person Glaubens- freiheit Freizügigkeit Meinungs- u. Pressefreiheit. Eigentumsrecht Lehrfreiheit Koalitionsfreiheit - Post- geheimnis Unverletzlichkeit der Wohnung Verbot der Zwangsarbeit Freiheit der Berufswahl Kaiser und Reichstag sind an die Verfassung gebunden Gründe für das Scheitern der Revolution 1848: Wann war die Revolution gescheitert? die Revolution war gescheitert, nachdem der preußische König die Krone abgelehnt hatte die Revolution verlief dezentral und war eine Abfolge von vielen Einzelrevolutionen es war nicht möglich, die Revolution zu organisieren und zu koordinieren die Paulskirche hatte keinen Zugriff auf eine eigene Revolutionsarmee, auf eine eigene Verwaltung und eigene Finanzen die Paulskirche war auf den guten Willen der preußischen und österreichischen Monarchen angewiesen die Träger der Revolution waren sich politisch uneinig -> Liberale: wollte die Revolution ,,schließen -> Demokraten: wollten die Revolution vorantreiben unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Staatsform, die Regierungsform und die Verfassung die Interessen der Trägergruppen waren zu unterschiedlich, als dass sie eine einheitliche Front gegen die Gegenrevolution hätte bilden können die Nationalversammlung wurde durch das Ausland komplett missachtet Die Nationalversammlung hatte zu viele und zu gegensätzliche Probleme zu lösen, sie mussten gegen zahlreiche Widerstände arbeiten Schwäche der Nationalversammlung: die Parlamentsarbeit verlief unstrukturiert, den Abgeordneten fehlte die Erfahrung in der Parlamentsarbeit die territoriale Frage nach Grenzen provozierte die europäischen Großmächte Zensuswahlrecht: Beim Dreiklassenwahlrecht (Zensuswahlrecht) wurden die Bürger in drei Klassen eingeteilt, je nach Höhe ihres Steueraufkommens. Alle drei Klassen wählten die gleiche Zahl an Wahlmännern, die wiederum die Abgeordneten des Preußische Abgeordnetenhauses wählten (indirekte Wahl). widersprach grundlegenden demokratischen Vorstellungen, da es eine ungleiche, öffentliche und mündliche Wahl war das Gewicht der Stimme eines Wählers aus der ersten Klasse war um ein 17,5 Faches höher als das eines Wählers aus der dritten Klasse Langfristige Erfolge, die die demokratische Entwicklung Deutschlands prägten: innerhalb kurzer Zeit entstand eine politische Öffentlichkeit, die sich in Versammlungen und Demonstrationen zeigte die Bauern wurden vom Feudalsystem befreit das Verfassungsprinzip setzte sich gegen die Fürstenherrschaft durch die Parlamentarisierung der politischen Ordnung setzte sich zunehmend fort Paulskirchenverfassung stand Modell für die Weimarer Reichsverfassung das allgemeine Wahlrecht setzte sich durch Erkenntnis, dass eine nationale Einigung nur militärisch herbeigeführt werden kann Nationalismus Nationalstaat Verfassung (gab es nicht) Lo wurden von pred Bischen König "verraten" liberalismus Lo Freiheitsrechte (Grundrechte, Wahlrechte...) 48-71 - Zensur -es gab nicht überall verfassungen (Nationalstaat nicht realisiert) - Einigungsteriege (um Nationalstaat zu bekommen) Lo Auf Befehl von Bismarce "Impuls von oben" - Nationalstaat wurde von oben geschaffen (Militar, Adel)