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die Weimarer Republik - Übersicht

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Übersicht der Ereignisse:
1914
06.04.1917
07.11.1917
15.12.1917
08.01.1918
03.03.1918
Herbst 1918
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Grundrechte außer Kraft setzen -> „Ersatzkaiser" KRISENJAHRE 1919-1923 - Belastung der Weimarer Republik durch die Friedensbedingungen des Versailler Vertrags links- und rechtsextreme Putschversuche gegen die Regierung blutige Niederschlagung des kommunistischen Spartakusaufstands im Januar 1919 durch Freikorps Scheitern des von rechtsnationalen Militärs organisierten Kapp-Lützwitz-Putschs im März 1920 Hyperinflation 1923 durch nicht mehr zahlbare Reparationen und die Ruhrbesetzung Scheitern des Hitler-Ludendorff-Putschs im November 1923 Phase der relativen Stabilisierung durch die Währungsreform und den Dawes-Plan ab 1924 -> goldene 20er AUBENPOLITIK internationale Isolierung durch den Versailler Vertrag 1919 Außenpolitik von Gustav Stresemann setzte auf Aussöhnung und Verständigung Einigung über Reparationszahlungen mit europäischen Staatsmännern 1924 Unterstützung der deutschen Wirtschaft durch Dawes-Plan Anerkennung der unverletzlichen Westgrenze in den Locarno-Verträgen 1925 Aufnahme in den Völkerbund 1926-> Aufstieg gleichberechtigten Partner europäischen Staatengemeinschaft ENDE DER WEIMARER REPUBLIK Einleitung der Endphase durch die Weltwirtschaftskrise 1929 Industrie, Banken und Handel brachen zusammen Massenarbeitslosigkeit führte zur politischen Krise nach Bruch der großen Koalition 1930 keine regierungsfähigen Mehrheiten mehr Reichspräsident Hindenburg nutze Notverordnung und ließ Präsidialkabinette regieren große Wahlerfolge NSDAP = Ernennung Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler GRÜNDE DES SCHEITERNS dauerhafte Instabilität durch den verlorenen Krieg, den Versailler Vertrag und die Wirtschaftskrise Bedrohung durch Putschversuche; Reichswehr, Polizei und Justiz waren antidemokratisch & republikfeindlich Aussetzen der Grundrechte durch Notverordnungsrecht; Präsidialkabinette ohne Vertrauen des Reichstags -> politische Krise Seite 2 von 6 VORGESCHICHTE - Weltkrieg war im September 1928 für das deutsche Reich nicht mehr zu gewinnen Oberste Heeresleitung (OHL) empfahl Kaiser Wilhelm II. Einen schnellen Waffenstillstand Regierungsgewalt sollte demokratischen Parteien übergeben werden, um sich Verantwortung der der Kriegsniederlage zu entziehen Kaiser ernannte Max von Baden zum neuen Reichskanzler - Novemborrevolution - Umwandlung in eine parlamentarische Monarchie durch die Oktoberreformen deutsche Bevölkerung war Kriegsmüde, litt unter Versorgungsengpässen und sehnte sich nach Frieden VERLAUF trotz aussichtsloser Lage rief deutsche Marineleitung am 24. Oktober 1918 zu einem Flottenbefehl gegen England Kieler Matrosen widersetzten sich Befehlen -> Kieler Matrosenaufstand aus diesem Protest entwickelte sich in den folgenden Tagen eine landesweite Revolution in vielen Städten bildeten sich Arbeiter- & Soldatenräte Streiks und Demonstrationen -> kaiserliches Militär war machtlos Reichskanzler von Baden verkündete am 09. November eigenmächtig die Abdankung des Kaisers übergab gleichzeitig die Regierungsgeschäfte an MSPD-Chef Friedrich Ebert FOLGEN DOPPELTE AUSRUFUNG DER REPUBLIK AM 9. NOVEMBER 1918 Machtkampf zwischen gemäßigten und radikalem Lager (MSPD und USPD) Phillip Scheidemann verkündet um 14 Uhr spontan vom Fenster des Reichstages die parlamentarische Republik Karl Liebknecht verkündet um 16 Uhr vor dem Berliner Stadtschloss die sozialistische Räterepublik keine große Wirkung, da linksradikale Sozialisten keine Machtbasis hatten BILDUNG RAT DER VOLKSBEAUFTRAGTEN AM 10. NOVEMBER 1918 provisorische Regierung aus drei MSPD - und drei USPD-Mitgliedern Reichsrätekongress der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin im Dezember Mehrheit stimmte für parlamentarische Republik & Wahl einer Nationalversammlung Austritt der drei USPD-Mitglieder am 29.Dezember 1918 SCHLIEBUNG DES EBERT - GROENER - PAKTS AM 10. NOVEMBER 1918 geheime Vereinbarung zwischen dem SPD-Vorsitzenden Ebert und General Groener, um gemeinsam gegen linksradikale Gruppierungen vorzugehen Groener gab Loyalitätserklärung gegenüber der neuen Regierung ab & sicherte militärische Unterstützung zu linksradikale Aktivisten wurden mit radikaler militärischer Gewalt unterdrückt milde Verurteilung rechtsextremer Straftaten zeigt, dass Polizei und Militär sich aus ehem. Eliten des Kaiserreichs zusammensetzten Ziel: Verhinderung einer Revolution nach russischen Vorbild SPD erhielt Machtfaktor, um ihren Anspruch auf politische Führung durchzusetzen (Januaraufstände 1919) SPD verlor Anhängerschaft, da Anhänger sich verraten fühlten -> wandten sich USPD oder KPD zu SPARTAKUSAUFSTAND / JANUARAUFSTAND 1919 Aufstände richteten sich gegen MSPD - Regierung und das parlamentarische Regierungssystem Niederschießung der Aufständischen durch Freikorps und Ermordung von Liebknecht und Luxemburg endgültige Spaltung der Arbeiterbewegung WAHL ZUR DEUTSCHEN NATIONALVERSAMMLUNG AM 19. JANUAR 1919 Zeit der Weimarer Republik als parlamentarische Republik begann Erfahrungen in Russland (Parteidiktatur....) schreckte Mehrheit vor sozialistische Räterepublik ab neue Regierung aus SPD, Zentrum und DDP Friedrich Ebert wurde in Weimar zum neuen Reichspräsidenten gewählt INKRAFTTRETEN DER WEIMARER VERFASSUNG AM 14. AUGUST 1919 Seite 3 von 6 Krisenjahre 1919 SPARTAKUSAUFSTAND JANUAR 1919 1919 - 1923 URSACHEN nach Novemberrevolution Unstimmigkeiten zwischen MSPD und USPD über die künftige Regierungsform MSPD forderte Einführung einer parlamentarischen Republik USPD und Spartakusbund forderten Einführung sozialistischen Räterepublik nach Vorbild d. Oktoberrevolution MSPD und USPD bildeten ,Rat der Volksbeauftragten" auf Reichsrätekongress im Dezember 198 in Berlin entscheidet Mehrheit für parlamentarische Republik geheimer Ebert-Groener-Pakt, um gegen linksrevolutionäre Gruppierungen vorzugehen Absetzung des Berliner Polizeipräsidenten Eichhorn (USPD) am 04.01 durch Ebert -> Provokation linkssozialistischer Anhänger SPARTAKUSAUFSTAND unmittelbar nach Absetzung Eichhorns entschied sich USPD-Führung für eine Demonstration wollten Wahlen zur Nationalversammlung verhindern und Räterepublik ausrufen Besetzung sozialdemokratischer Zeitungsdruckereien Bildung eines ,,Revolutionsausschusses" am 05.01 durch USPD- und KPD-Führer - löste Generalstreik aus & forderte Berliner Bevölkerung zum Sturz der Regierung Eberts auf Unstimmigkeiten bei weiterer Vorgehensweise der Aufständischen Liebknecht stimmte für radikalen Umsturz der Reichsregierung Luxemburg setzte sich für Verhandlungen mit Ebert ein Stürmung des besetzten Zeitungsviertels am 11. Januar -> Aufstand wurde blutig niedergeschlagen über 100 Revolutionäre und Zivilisten wurden getötet ein paar Tage später Ermordung der Spartakusbund-Führer Liebknecht und Luxemburg FOLGEN gewaltsame Niederschlagung löste weitere Unruhen aus Freikorps wurden von Regierung beauftragt, weitere Umsturzversuche zu verhindern Zerschlagung der im April 1919 gegründeten Münchner Räterepublik endgültige Spaltung der Arbeiterbewegung zwischen MSPD/Sozialdemokraten und USPD/Sozialisten MSPD konnte nach Aufstand nie die absolute Mehrheit erreichen und war auf Koalitionen angewiesen VERSAILLER VERTRAG PARISER FRIEDENSKONFERENZ Delegierte der Siegermächte verhandelten vom 18.-21. Januar 1919 über Nachkriegsordnung in Versailles ZIELE DER SIEGERMÄCHTE England: Kräftegleichgewicht, Flotte & Kolonien abtreten Frankreich: Schwächung Deutschlands -> territoriale Verkleinerung, „Zuspruch” für sich u.a Elsass-Lothringen & Saargebiet, Einmarsch verhindern USA: Demokratisierung, „Weltfrieden” (Völkerbund), „Befreiung der Völker", Handelsfreiheit, Transparenz, Abrüstung auf allen Ebenen Unterzeichnung am 28. Juni 1919, da Siegermächte mit allen militärischen Mitteln drohten FOLGEN landesweite Empörung „Schanddiktat" und „Unfrieden von Versailles" Schwächung deutscher Wirtschaft durch Gebietsabtretung und Reparationszahlungen links- und rechtsextreme Putschversuche Verbreitung der Dolchstoßlegende von ehemaligen Vertretern der OHL -> Ablehnung der Sozialdemokraten und Stärkung nationalistischer Kreise - Ruhrbesetzung und Inflation Aufstieg Nationalsozialismus durch ungerechte Friedensbestimmung Seite 4 von 6 KAPP-LÜTTWITZ-PUTSCH 13. MÄRZ 1920 VORGESCHICHTE im Juni 1919 musste die deutsche Reichsregierung dem Versailler Vertrag zustimmen Reduzierung Reichswehr von 400.000 auf 100.000 Mann -> starker Personalabbau ABLAUF am 29. Februar befehligt Ebert die Auflösung der Marinebrigade Ehrhardt entlassene Soldaten schlossen sich mit Nationaler Vereinigung (von KPD geleitet) zusammen auch hohe Politiker von DNVP und DVP waren beteiligt am 10. März versuchte Lüttwitz Ebert zur Rücknahme des Auflösungsbefehls zu bewegen -> ihm wird Entlassung nahegelegt Lüttwitz verbündet sich mit Brigade Ehrhardt und marschierte am 13. März ins Berliner Regierungsviertel ein, um Militärdiktatur auszurufen Putschisten übernahmen provisorisch Regierung und bestimmten Kapp zum Reichskanzler Reichsregierung bat Reichswehr vergeblich um Schutz und flieht nach Stuttgart Reichswehr war nationalistisch und antidemokratisch eingestellt Regierungsmitglieder riefen zu landesweiten Generalstreik auf legte öffentliche Versorgung lahm und nahm Putschisten Möglichkeit, ihre Macht zu etablieren Berliner Ministerialverwaltung verweigerte Kooperation mit Putschisten Putschversuch scheiterte am 17. März wegen mangelnder Unterstützung FOLGEN zeigte breite Unzufriedenheit mit politischem System große Sympathien für dem Kaiserreich zugeneigte völkische Gruppierungen in der Bevölkerung Generalstreik hatte in Sachsen, Thüringen und im Ruhrgebiet eine proletarische Revolution zur Folge Aufstand der roten Ruhrarmee (gegründet von linksradikalen Anhängern, um Putsch niederzuschlagen) Freikorps und Reichswehr schlugen Rote Ruhrarmee" blutig nieder Zusammenarbeit der Regierung & rechtsnationaler Reichswehr zeigt schwäche der Weimarer Republik Weimarer Koalition von 1919 verlor bei Reichstagswahlen am 06. Juni 1920 absolute Mehrheit erneuter Putschversuch im November 1923 (Hitler-Ludendorff-Putsch) RUHRBESETZUNG & HYPERINFLATION URSACHEN RUHRBESETZUNG Festlegung hoher Reparationszahlungen von Deutschland an die Siegermächte im Versailler Vertrag Regierung konnte Summen nicht vertragsmäßig zahlen Besetzung Duisburg und Düsseldorf durch französische und belgische Truppen 1921 komplette Besetzung des Ruhrgebiets drohte, wenn Regierung nicht zahlen würde Zahlungen konnten aufgrund der Inflation 1923 nicht erfüllt werden ABLAUF RUHRBESETZUNG Einmarsch von 60.000 französischen und belgischen Soldaten ins Ruhrgebiet im Januar 1923 Industrie der Kohleproduktion wurde unter Kontrolle gestellt, um diese als Reparationen zu verwenden Rheinland und Ruhrgebiet sollten Sonderstatus erhalten -> deutscher Einfluss wäre verloren gegangen Ausbreitung landesweiter Empörung Reichskanzler Cuno rief am 13. Januar 1923 zum passiven Widerstand auf Reparationszahlungen wurden eingestellt und Generalstreiks wurden organisiert gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Besatzern und deutschen Widerstandskämpfern-> „Ruhrkampf" FOLGEN DER RUHRBESETZUNG Hyperinflation während des passiven Widerstands Staat druckte Geld, um Löhne für Arbeiter des Ruhrgebiets zu zahlen Preise stiegen sehr schnell und in unkontrollierter Weise an Generalstreiks und Produktionsausfälle legten deutsche Wirtschaft lahm Reichskanzler Stresemann gab passiven Widerstand gegen Besatzer im November 1923 auf Anregung zu Gegenmaßnahmen nationalistischer Kreise -> Hitler-Putsch 1923 Seite 5 von 6

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Januar 1933 zum Reichskanzler GRÜNDE DES SCHEITERNS dauerhafte Instabilität durch den verlorenen Krieg, den Versailler Vertrag und die Wirtschaftskrise Bedrohung durch Putschversuche; Reichswehr, Polizei und Justiz waren antidemokratisch & republikfeindlich Aussetzen der Grundrechte durch Notverordnungsrecht; Präsidialkabinette ohne Vertrauen des Reichstags -> politische Krise Seite 2 von 6 VORGESCHICHTE - Weltkrieg war im September 1928 für das deutsche Reich nicht mehr zu gewinnen Oberste Heeresleitung (OHL) empfahl Kaiser Wilhelm II. Einen schnellen Waffenstillstand Regierungsgewalt sollte demokratischen Parteien übergeben werden, um sich Verantwortung der der Kriegsniederlage zu entziehen Kaiser ernannte Max von Baden zum neuen Reichskanzler - Novemborrevolution - Umwandlung in eine parlamentarische Monarchie durch die Oktoberreformen deutsche Bevölkerung war Kriegsmüde, litt unter Versorgungsengpässen und sehnte sich nach Frieden VERLAUF trotz aussichtsloser Lage rief deutsche Marineleitung am 24. Oktober 1918 zu einem Flottenbefehl gegen England Kieler Matrosen widersetzten sich Befehlen -> Kieler Matrosenaufstand aus diesem Protest entwickelte sich in den folgenden Tagen eine landesweite Revolution in vielen Städten bildeten sich Arbeiter- & Soldatenräte Streiks und Demonstrationen -> kaiserliches Militär war machtlos Reichskanzler von Baden verkündete am 09. November eigenmächtig die Abdankung des Kaisers übergab gleichzeitig die Regierungsgeschäfte an MSPD-Chef Friedrich Ebert FOLGEN DOPPELTE AUSRUFUNG DER REPUBLIK AM 9. NOVEMBER 1918 Machtkampf zwischen gemäßigten und radikalem Lager (MSPD und USPD) Phillip Scheidemann verkündet um 14 Uhr spontan vom Fenster des Reichstages die parlamentarische Republik Karl Liebknecht verkündet um 16 Uhr vor dem Berliner Stadtschloss die sozialistische Räterepublik keine große Wirkung, da linksradikale Sozialisten keine Machtbasis hatten BILDUNG RAT DER VOLKSBEAUFTRAGTEN AM 10. NOVEMBER 1918 provisorische Regierung aus drei MSPD - und drei USPD-Mitgliedern Reichsrätekongress der Arbeiter- und Soldatenräte in Berlin im Dezember Mehrheit stimmte für parlamentarische Republik & Wahl einer Nationalversammlung Austritt der drei USPD-Mitglieder am 29.Dezember 1918 SCHLIEBUNG DES EBERT - GROENER - PAKTS AM 10. NOVEMBER 1918 geheime Vereinbarung zwischen dem SPD-Vorsitzenden Ebert und General Groener, um gemeinsam gegen linksradikale Gruppierungen vorzugehen Groener gab Loyalitätserklärung gegenüber der neuen Regierung ab & sicherte militärische Unterstützung zu linksradikale Aktivisten wurden mit radikaler militärischer Gewalt unterdrückt milde Verurteilung rechtsextremer Straftaten zeigt, dass Polizei und Militär sich aus ehem. Eliten des Kaiserreichs zusammensetzten Ziel: Verhinderung einer Revolution nach russischen Vorbild SPD erhielt Machtfaktor, um ihren Anspruch auf politische Führung durchzusetzen (Januaraufstände 1919) SPD verlor Anhängerschaft, da Anhänger sich verraten fühlten -> wandten sich USPD oder KPD zu SPARTAKUSAUFSTAND / JANUARAUFSTAND 1919 Aufstände richteten sich gegen MSPD - Regierung und das parlamentarische Regierungssystem Niederschießung der Aufständischen durch Freikorps und Ermordung von Liebknecht und Luxemburg endgültige Spaltung der Arbeiterbewegung WAHL ZUR DEUTSCHEN NATIONALVERSAMMLUNG AM 19. JANUAR 1919 Zeit der Weimarer Republik als parlamentarische Republik begann Erfahrungen in Russland (Parteidiktatur....) schreckte Mehrheit vor sozialistische Räterepublik ab neue Regierung aus SPD, Zentrum und DDP Friedrich Ebert wurde in Weimar zum neuen Reichspräsidenten gewählt INKRAFTTRETEN DER WEIMARER VERFASSUNG AM 14. AUGUST 1919 Seite 3 von 6 Krisenjahre 1919 SPARTAKUSAUFSTAND JANUAR 1919 1919 - 1923 URSACHEN nach Novemberrevolution Unstimmigkeiten zwischen MSPD und USPD über die künftige Regierungsform MSPD forderte Einführung einer parlamentarischen Republik USPD und Spartakusbund forderten Einführung sozialistischen Räterepublik nach Vorbild d. Oktoberrevolution MSPD und USPD bildeten ,Rat der Volksbeauftragten" auf Reichsrätekongress im Dezember 198 in Berlin entscheidet Mehrheit für parlamentarische Republik geheimer Ebert-Groener-Pakt, um gegen linksrevolutionäre Gruppierungen vorzugehen Absetzung des Berliner Polizeipräsidenten Eichhorn (USPD) am 04.01 durch Ebert -> Provokation linkssozialistischer Anhänger SPARTAKUSAUFSTAND unmittelbar nach Absetzung Eichhorns entschied sich USPD-Führung für eine Demonstration wollten Wahlen zur Nationalversammlung verhindern und Räterepublik ausrufen Besetzung sozialdemokratischer Zeitungsdruckereien Bildung eines ,,Revolutionsausschusses" am 05.01 durch USPD- und KPD-Führer - löste Generalstreik aus & forderte Berliner Bevölkerung zum Sturz der Regierung Eberts auf Unstimmigkeiten bei weiterer Vorgehensweise der Aufständischen Liebknecht stimmte für radikalen Umsturz der Reichsregierung Luxemburg setzte sich für Verhandlungen mit Ebert ein Stürmung des besetzten Zeitungsviertels am 11. Januar -> Aufstand wurde blutig niedergeschlagen über 100 Revolutionäre und Zivilisten wurden getötet ein paar Tage später Ermordung der Spartakusbund-Führer Liebknecht und Luxemburg FOLGEN gewaltsame Niederschlagung löste weitere Unruhen aus Freikorps wurden von Regierung beauftragt, weitere Umsturzversuche zu verhindern Zerschlagung der im April 1919 gegründeten Münchner Räterepublik endgültige Spaltung der Arbeiterbewegung zwischen MSPD/Sozialdemokraten und USPD/Sozialisten MSPD konnte nach Aufstand nie die absolute Mehrheit erreichen und war auf Koalitionen angewiesen VERSAILLER VERTRAG PARISER FRIEDENSKONFERENZ Delegierte der Siegermächte verhandelten vom 18.-21. Januar 1919 über Nachkriegsordnung in Versailles ZIELE DER SIEGERMÄCHTE England: Kräftegleichgewicht, Flotte & Kolonien abtreten Frankreich: Schwächung Deutschlands -> territoriale Verkleinerung, „Zuspruch” für sich u.a Elsass-Lothringen & Saargebiet, Einmarsch verhindern USA: Demokratisierung, „Weltfrieden” (Völkerbund), „Befreiung der Völker", Handelsfreiheit, Transparenz, Abrüstung auf allen Ebenen Unterzeichnung am 28. Juni 1919, da Siegermächte mit allen militärischen Mitteln drohten FOLGEN landesweite Empörung „Schanddiktat" und „Unfrieden von Versailles" Schwächung deutscher Wirtschaft durch Gebietsabtretung und Reparationszahlungen links- und rechtsextreme Putschversuche Verbreitung der Dolchstoßlegende von ehemaligen Vertretern der OHL -> Ablehnung der Sozialdemokraten und Stärkung nationalistischer Kreise - Ruhrbesetzung und Inflation Aufstieg Nationalsozialismus durch ungerechte Friedensbestimmung Seite 4 von 6 KAPP-LÜTTWITZ-PUTSCH 13. MÄRZ 1920 VORGESCHICHTE im Juni 1919 musste die deutsche Reichsregierung dem Versailler Vertrag zustimmen Reduzierung Reichswehr von 400.000 auf 100.000 Mann -> starker Personalabbau ABLAUF am 29. Februar befehligt Ebert die Auflösung der Marinebrigade Ehrhardt entlassene Soldaten schlossen sich mit Nationaler Vereinigung (von KPD geleitet) zusammen auch hohe Politiker von DNVP und DVP waren beteiligt am 10. März versuchte Lüttwitz Ebert zur Rücknahme des Auflösungsbefehls zu bewegen -> ihm wird Entlassung nahegelegt Lüttwitz verbündet sich mit Brigade Ehrhardt und marschierte am 13. März ins Berliner Regierungsviertel ein, um Militärdiktatur auszurufen Putschisten übernahmen provisorisch Regierung und bestimmten Kapp zum Reichskanzler Reichsregierung bat Reichswehr vergeblich um Schutz und flieht nach Stuttgart Reichswehr war nationalistisch und antidemokratisch eingestellt Regierungsmitglieder riefen zu landesweiten Generalstreik auf legte öffentliche Versorgung lahm und nahm Putschisten Möglichkeit, ihre Macht zu etablieren Berliner Ministerialverwaltung verweigerte Kooperation mit Putschisten Putschversuch scheiterte am 17. März wegen mangelnder Unterstützung FOLGEN zeigte breite Unzufriedenheit mit politischem System große Sympathien für dem Kaiserreich zugeneigte völkische Gruppierungen in der Bevölkerung Generalstreik hatte in Sachsen, Thüringen und im Ruhrgebiet eine proletarische Revolution zur Folge Aufstand der roten Ruhrarmee (gegründet von linksradikalen Anhängern, um Putsch niederzuschlagen) Freikorps und Reichswehr schlugen Rote Ruhrarmee" blutig nieder Zusammenarbeit der Regierung & rechtsnationaler Reichswehr zeigt schwäche der Weimarer Republik Weimarer Koalition von 1919 verlor bei Reichstagswahlen am 06. Juni 1920 absolute Mehrheit erneuter Putschversuch im November 1923 (Hitler-Ludendorff-Putsch) RUHRBESETZUNG & HYPERINFLATION URSACHEN RUHRBESETZUNG Festlegung hoher Reparationszahlungen von Deutschland an die Siegermächte im Versailler Vertrag Regierung konnte Summen nicht vertragsmäßig zahlen Besetzung Duisburg und Düsseldorf durch französische und belgische Truppen 1921 komplette Besetzung des Ruhrgebiets drohte, wenn Regierung nicht zahlen würde Zahlungen konnten aufgrund der Inflation 1923 nicht erfüllt werden ABLAUF RUHRBESETZUNG Einmarsch von 60.000 französischen und belgischen Soldaten ins Ruhrgebiet im Januar 1923 Industrie der Kohleproduktion wurde unter Kontrolle gestellt, um diese als Reparationen zu verwenden Rheinland und Ruhrgebiet sollten Sonderstatus erhalten -> deutscher Einfluss wäre verloren gegangen Ausbreitung landesweiter Empörung Reichskanzler Cuno rief am 13. Januar 1923 zum passiven Widerstand auf Reparationszahlungen wurden eingestellt und Generalstreiks wurden organisiert gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Besatzern und deutschen Widerstandskämpfern-> „Ruhrkampf" FOLGEN DER RUHRBESETZUNG Hyperinflation während des passiven Widerstands Staat druckte Geld, um Löhne für Arbeiter des Ruhrgebiets zu zahlen Preise stiegen sehr schnell und in unkontrollierter Weise an Generalstreiks und Produktionsausfälle legten deutsche Wirtschaft lahm Reichskanzler Stresemann gab passiven Widerstand gegen Besatzer im November 1923 auf Anregung zu Gegenmaßnahmen nationalistischer Kreise -> Hitler-Putsch 1923 Seite 5 von 6