Französische Revolution-Karikaturanalyse

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Französische Revolution-Karikaturanalyse

 Karikaturanalyse
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Taille, Impôts et Corvées
Die vorliegende französische Karikatur „Taille,

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Karikaturanalyse Aufbau • Beschreibung • Erklärung • Beurteilung Taille, Impôts et Corvées Die vorliegende französische Karikatur „Taille, Impôts et Corvées“ wurde 1789 von einem unbekannten Karikaturist in Frankreich veröffentlicht. Höchstwahrscheinlich ist diese Karikatur an den Dritten Stand gerichtet, da schon aus dem Titel und dem Untertitel hervorgeht, dass es um verschiedene Arten von Steuern geht, welche der Dritte Stand begleichen musste. Indem die Situation überspitzt dargestellt wird, soll wahrscheinlich an den Dritten Stand appelliert werden, Eigeninitiative zu ergreifen und dieser Situation ein Ende zu setzen. Das Zentrum der Karikatur bilden zwei Männer, die auf einem Stein mit dem Schriftzug „Taille, Impôts et Corvées" stehen. Unter diesem Stein liegt eine Person, die einen schwarzen spitz geformten Hut, eine rote Jacke, eine kurze blaue Hose mit weißen Strümpfen und ein braunes Schuhwerk trägt. Der Mann schaut zu den beiden anderen Personen hoch und streckt seine linke Hand zum Gewand der blau gekleideten Person, die auf dem Stein steht. Seine rechte Hand berührt den über ihm liegenden Stein und sein linkes Bein ist nach vorne gestreckt und berührt einen abgesägten Baumstamm, an welchem ein Erntefahrzeug angelehnt ist. Neben ihm liegt eine Schaufel und etwas weiter rechts sind auch Äpfel und Birnen zu erkennen. Die beiden Personen, welche auf dem Stein stehen, sind ebenfalls unterschiedlich gekleidet. Der links...

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stehende Mann hat einen langen weißen Bart und lockige weiße Haare. Er trägt einen länglichen zylinderförmigen Hut und ein dunkelblaues Gewand mit einem schwarzen breiten Gürtel. Während er in seiner linken Hand ein weißes Buch hält, ist seine rechte Hand lediglich flach ausgestreckt. Die Augen des Mannes sind nach unten gerichtet. Die rechts stehende Person trägt einen breiten Hut mit einem Abzeichen und einer weißen Feder, einen roten Mantel mit weißen Details, eine hellblaue Hose, sowie hohe braune Stiefel mit weißen Akzenten. Seine Augen sind auf die Person neben ihm gerichtet, die er ebenfalls an der Schulter hält. Zudem hat der Mann ein Schwert um sich hängen und stützt sich mit einer Pferdepeitsche. Im Hintergrund wird eine weitere Person, die ein rotes Gewand trägt und von Tieren umgeben ist, angedeutet. In unmittelbarer Nähe der vorderen drei Männer befindet sich zudem Getreide. Die Person, die sich unter dem Stein befindet steht wahrscheinlich für den Dritten Stand. Dieser wird nämlich von den anderen beiden Ständen unterdrückt und darüberhinaus durch die zuzahlenden Steuern massiv belastet. Der Erste Stand, der die Gruppe aller Geistlichen umfasst, wird durch die links stehende Person repräsentiert. Indem der Mann seine Hand ausstreckt, versucht er nämlich sein Gleichgewicht auf dem Stein zu halten. Das Buch, welches er in seiner linken Hand hält, deutet zudem daraufhin, dass ihm der Zugang zu Bildung gewährt sein muss. Die rechts stehende Person steht repräsentativ für den Zweiten Stand, welcher die Mitglieder des Adels umfasst. Dadurch, dass der Mann militärisch tätig zu sein scheint, ist er dazu verpflichtet den Schutz des Ersten Standes zu gewährleisten. Dies erkennt man einerseits an seiner rechten Hand, die sich an dem Mann des Ersten Standes stützt (Gleichgewicht), anderseits aber auch an seiner militärischen Ausrüstung (Pferdepeitsche, Schwert). Die Unterdrückung des Dritten Standes wird nochmals mit dem Schriftzug auf dem Stein, welcher übersetzt Kopfsteuer, Steuerwesen und Frontarbeiter heißt, verdeutlicht. Um Schutz zu erlangen, mussten die Frontarbeiter für den Ersten und Zweiten Stand harte Arbeit leisten. Die ausgestreckte Hand soll also die Verzweiflung und die Hilfebedürftigkeit des Dritten Standes darstellen. Die Landwirtschaft wird durch das Getreide, das Erntefahrzeug, die Schaufel und auch die Äpfel und Birnen symbolisiert, wodurch die schwere Arbeit des Dritten Standes und ihre Notwendigkeit eindeutig wird. Der Hirte im Hintergrund scheint weit entfernt von der Ausgangssituation entfernt zu sein, da sich dieser nur auf seine Arbeit fokussiert. Meiner Meinung nach, gelingt es dem Karikaturisten seine Kritik an der Ständeordnung zu äußern, da er alle drei Stände beleuchtet. Dadurch, dass der Dritte Stand unter dem Stein liegt, wird die Unterdrückung durch den Ersten und Zweiten Stand deutlich. Außerdem schafft der Erschaffer dieser Karikatur es, den Dritten Stand auf eine gewisse Art und Weise zu provozieren, um sie zum Nachdenken, sowie Rebellieren anzuregen.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Taille, Impôts et Corvées

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stehende Mann hat einen langen weißen Bart und lockige weiße Haare. Er trägt einen länglichen zylinderförmigen Hut und ein dunkelblaues Gewand mit einem schwarzen breiten Gürtel. Während er in seiner linken Hand ein weißes Buch hält, ist seine rechte Hand lediglich flach ausgestreckt. Die Augen des Mannes sind nach unten gerichtet. Die rechts stehende Person trägt einen breiten Hut mit einem Abzeichen und einer weißen Feder, einen roten Mantel mit weißen Details, eine hellblaue Hose, sowie hohe braune Stiefel mit weißen Akzenten. Seine Augen sind auf die Person neben ihm gerichtet, die er ebenfalls an der Schulter hält. Zudem hat der Mann ein Schwert um sich hängen und stützt sich mit einer Pferdepeitsche. Im Hintergrund wird eine weitere Person, die ein rotes Gewand trägt und von Tieren umgeben ist, angedeutet. In unmittelbarer Nähe der vorderen drei Männer befindet sich zudem Getreide. Die Person, die sich unter dem Stein befindet steht wahrscheinlich für den Dritten Stand. Dieser wird nämlich von den anderen beiden Ständen unterdrückt und darüberhinaus durch die zuzahlenden Steuern massiv belastet. Der Erste Stand, der die Gruppe aller Geistlichen umfasst, wird durch die links stehende Person repräsentiert. Indem der Mann seine Hand ausstreckt, versucht er nämlich sein Gleichgewicht auf dem Stein zu halten. Das Buch, welches er in seiner linken Hand hält, deutet zudem daraufhin, dass ihm der Zugang zu Bildung gewährt sein muss. Die rechts stehende Person steht repräsentativ für den Zweiten Stand, welcher die Mitglieder des Adels umfasst. Dadurch, dass der Mann militärisch tätig zu sein scheint, ist er dazu verpflichtet den Schutz des Ersten Standes zu gewährleisten. Dies erkennt man einerseits an seiner rechten Hand, die sich an dem Mann des Ersten Standes stützt (Gleichgewicht), anderseits aber auch an seiner militärischen Ausrüstung (Pferdepeitsche, Schwert). Die Unterdrückung des Dritten Standes wird nochmals mit dem Schriftzug auf dem Stein, welcher übersetzt Kopfsteuer, Steuerwesen und Frontarbeiter heißt, verdeutlicht. Um Schutz zu erlangen, mussten die Frontarbeiter für den Ersten und Zweiten Stand harte Arbeit leisten. Die ausgestreckte Hand soll also die Verzweiflung und die Hilfebedürftigkeit des Dritten Standes darstellen. Die Landwirtschaft wird durch das Getreide, das Erntefahrzeug, die Schaufel und auch die Äpfel und Birnen symbolisiert, wodurch die schwere Arbeit des Dritten Standes und ihre Notwendigkeit eindeutig wird. Der Hirte im Hintergrund scheint weit entfernt von der Ausgangssituation entfernt zu sein, da sich dieser nur auf seine Arbeit fokussiert. Meiner Meinung nach, gelingt es dem Karikaturisten seine Kritik an der Ständeordnung zu äußern, da er alle drei Stände beleuchtet. Dadurch, dass der Dritte Stand unter dem Stein liegt, wird die Unterdrückung durch den Ersten und Zweiten Stand deutlich. Außerdem schafft der Erschaffer dieser Karikatur es, den Dritten Stand auf eine gewisse Art und Weise zu provozieren, um sie zum Nachdenken, sowie Rebellieren anzuregen.