Napoleons Ende und der Wiener Kongress
Nach seinem desaströsen Russlandfeldzug 1812 brach Napoleons Macht zusammen. Die Befreiungskriege befreiten Europa von der französischen Herrschaft - den entscheidenden Schlag führten die Alliierten in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813.
Napoleon wurde nach Elba verbannt, und die Siegermächte schlossen mit Frankreich den Ersten Pariser Frieden. Frankreich durfte in den Grenzen von 1792 bestehen bleiben - ziemlich großzügig für einen besiegten Aggressor!
Über 200 Vertreter trafen sich dann beim Wiener Kongress 1814/15, um Europa neu zu ordnen. Ihr Ziel: eine stabile politische Ordnung schaffen, die alle akzeptieren können. Viele Deutsche hofften auf nationale Einheit und liberale Reformen - diese Hoffnungen sollten jedoch bitter enttäuscht werden.
Merke dir: Der Wiener Kongress war weniger eine große Versammlung, sondern arbeitete hauptsächlich in kleineren Kommissionen - die Großmächte bestimmten dabei den Ton.



































