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Kalter Krieg - Die bipolare Welt nach 1945

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 Die bipolare Welt nach 1945: Kalter Krieg - Kompakt
Der Ost-West-Gegensatz
"Flügelmächte" USA und Russland als weltpolitische Führungsmächt

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Ost-West-Gegensatz, Teilung Europas, Kriegskonferenzen, Außenpolitik, Brennpunkte (Koreakrieg, Kubakrise, Vietnamkrieg), Konflikte im Ostblock, Containment-Politik

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Die bipolare Welt nach 1945: Kalter Krieg - Kompakt Der Ost-West-Gegensatz "Flügelmächte" USA und Russland als weltpolitische Führungsmächte Unnatürliches Bündnis (im/ nach 2.WK) ● Zentrale Merkmale des "Ost-West-Konflikts" und des "Kalten Krieges" "Wenn sich die Atmosphäre im Ost-West-Konflikt anspannte und die Krisen sich zuspitzten, sprach man vom Kalten Krieg." Ost-West-Konflikt Kalter-Krieg Weite Definition: Konflikte 1917-1990 Engere Definition: Teilung der Welt 1946/47-1989/90 • Konzentration auf situative Aspekte und den Wandel Fortlaufende strukturelle Bedingungen nach dem 2.WK der Zeit Internationale Beziehungen geprägt durch intensive Feindseligkeit Kein aktiver Krieg • Stellt den Ost-West-Gegensatz mit heißen UND kalten Phasen dar > Teils kurz vor Eskalation, teils ruhige Phasen Die Teilung Europas und der Welt Ursachen des Kalten Krieges - Kontrovers diskutiert Aggressive sowjetische Expansionspolitik • • ➤ Überzeugung, dass das NS-Regime für beide Staaten die größere Gefahr darstellte ➤ Ideologische und machtpolitische Gegensätze prallen aufeinander Kooperation entwickelt sich zur Konfrontation ➤ Auseinanderbrechen der Kriegsallianz ➤ Wachsendes Misstrauen & Abgrenzung der beherrschten Machtblöcke Keine gemeinsame Position möglich (starke Unterschiede bei der Vorstellung der Weltordnung) ● Alliierte Kriegskonferenzen Konferenz von Jalta (Februar 1945) ● ● ● Amerikanisches Expansionsstreben USA trägt Mitverantwortung ➤ Druck auf geschwächte Sowjetunion (militärisch-Atomwaffen; wirtschaftlich-Forderung der Open-door-policy (Freier Marktzugang)) Gegenseitige Angst der blockbildenden Staaten vor Übergriffen der anderen Seite auf die eigene Sicherheitssphäre Wechselseitige Fehleinschätzungen der führenden Außenpolitiker in den USA und der UdSSR Ziel: Kooperation und neue Friedensordnung Gründung der UNO Einteilung Deutschlands in die Besatzungszonen • Beziehungs-/ Staatengeflecht und Wechselwirkung zwischen Osten und...

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Westen ➤ Kriegsähnlicher Zustand des Staatensystems, aber keine direkte militärische Bekämpfung "Waffen bleiben kalt" (Machtmittel: Propaganda) • Entmilitarisierung und Entnazifizierung Deutschlands Einrichtung einer alliierten Kontrollbehörde in Berlin Aufnahme Frankreichs in den Kreis der Siegermächte Begriffsproblematik (Nachteil) Signalisiert hohes Maß an Geschlossenheit und Permanenz für die Zeit ➤ Vernachlässigt den ständigen Wandel der Beziehungen zwischen den "Blöcken"/ die heißen Phasen Vereinfachter Begriff für wesentlich komplexere Vorgänge Ost-West-Gegensatz: 3 akute Bedrohungen (kurz vor einem heißen Krieg) ➤ Krise um die Berlin-Blockade 1948/49 & Koreakrieg ab 1950 1958-1962 -> Kubakrise 1962 und Berlin im Mittelpunkt Streit um die Mittelstreckenraketen 1979-1982/83 Konferenz von Potsdam (Juli/ August 1945) • Konfliktbereitschaft und Konfrontation (keine Kompromissbereitschaft) • USA veröffentlichen nfos über ersten erfolgreichen Atombombentes Misstrauen seitens Sowjetunion Verhärtung der Fronten Westverschiebung Polens & Aussiedlung und Vertreibung der deutschen Bevölkerung Ergebnis: "Kommuniqué" (Grundzüge der Behandlung Deutschlands) ➤ Demokratisierung, Denazifizierung, Demilitarisierung, Dezentralisierung Bipolare Weltordnung "Zwei einander feindlich gegenüberstehende Machtzentren/ Führungsmächte bestimmen alleine die internationalen Beziehungen und kontrollieren die Außenpolitik anderer Staaten. ->Zwei hochgerüstete Macht- und Militärblöcke "1 Organisation der Blockfreien -> unparteiische Staaten betonten ihre politisch- gesellschaftliche Eigenständigkeit und forderten Gleichberechtigung aller Staaten -> Politische Wirkung jedoch zu schwach -> Konflikte um die Nachkriegsordnung verstärkten die gegenseitigen Fehlwahrnehmungen ->Westen hatte Angst vor kommunistischer Expansion; UdSSR hatte Angst vor kapitalistischer Einkreisung Außenpolitische Leitlinien und Ziele 1941-1955 Gemeinsamkeiten • Sieg über Deutschland, Italien und Japan Expansionsstreben ● Machtpolitische und ideologische Gegensätze USA Demokratische Staats- und Gesellschaftsform ➤ Parlamentarische Demokratie, Menschenrechte, Frieden, Freiheit ➤ Pluralismus, Liberalismus, Kapitalismus, Marktwirtschaft Politisch-militärische & wirtschaftliche Stärke "One world" und "Open-door-policy" statt Isolationismus Demokratie und Freihandel (einheitlich freier Weltmarkt) Atlantik-Charta (Selbstbestimmungsrecht der Völker; Unabhängigkeit und Souveränität der Staaten; Wirtschaftliche Gleichberechtigung; Verzicht aller Staaten auf Expansion) • Eindämmung des Kommunismus (Truman-Doktrin) Containment ► USA sei verpflichtet, allen vom Kommunismus bedrohten Staaten zu helfen Gegner totalitärer Diktaturen ● • Nukleare Abschreckung • Marshall-Plan (1948): Wiederaufbau Europas ➤ Finanz- und Wirtschaftshilfe für kooperationswillige Staaten, Hilfsprogramm für unterentwickelte Länder der Dritten Welt ➤Indirekter Schutz der Staaten vor dem Kommunismus Gründung der NATO ➤ Sicherheitsgarantie für die westeuropäischen Staaten -> Der jeweils andere Staat wird für den Kalten Krieg verantwortlich gemacht -> Der Demokratiebegriff wird in beiden Staaten unterschiedlich verwendet -> USA: Demokratie und Liberalismus -> UdSSR: Sozialismus (Volkswille ist der Kommunismus) Geteilte Welt ● Vereinigte Staaten (USA) Integration in Bündnissystem der USA vor August 1949 nach August 1949 abh. Gebiete d. Bündnispartner Dán. Stützpunktabkommen mit USA Paz. Oz. Spe Brasilien ONENATO NATO- ereiches Feindliche Militärbündnisse und Blockbildung Verstärkt durch Integration der west- und osteuropäischen Staaten ▪ Heizte weltweiten Rüstungswettlauf an und beschleunigte die Weltaufteilung in feindliche Blöcke ➤ Wachsende Konfrontation gron Weltweite Suche nach Unterstützung für ihre Politik ▪ Politische, wirtschaftliche, militärische Einbindung von immer mehr Staaten Brüsseler Vertrag (GBR, FRA, Benelux) 1948 ▸ Erstes europäisches Verteidigungsbündnis gegen UdSSR • Ausrufung der "Volksrepublik China" durch chinesische Kommunisten 1949 -> USA und UdSSR auf Konfrontationskurs (Verstärktes amerikanisches Engagement in Westeuropa zum Schutz vor dem Kommunismus) Atlantischer Ozean Gronland Azoren port Span Sahara Island Nordpol Spatte 24 Frank Span Marokko fino Algerien Sing ● A Maguge.. O194849 CSSA I'll pun se S 1946-49 w O Türket 1948/49 Libyen 1956 Ap O C > 4 trak Saudi- Athiob Pazifischer 530 6 Arabien 1950 Korde Indien Finnl. O 1950-50 Burma Talwan Philippinen P Aquator Combo Ozean NH Thailand Ceylon -Gua Sowjetunion (UdSSR) Warschauer Pakt 1955 Beitritt 1956 (DDR) kommunist. Staaten in Asien militär. Beistandsabkommen Weltkrisen UdSSR Indischer Ozean Kommunistische Staats- und Gesellschaftsreform ➤ Sozialismus, Diktatur, Planwirtschaft (Lehre des Marxismus, Leninismus) ▸ Zunächst ökonomisch/ wirtschaftlich/ militärisch unterlegen wap.H •Durchsetzung des Kommunismus • Ausweitung des Machtgebiets im Westen & Erhaltung der Weltmachtstellung (Ignoranz der Atlantik-Charta) • Ausbau der Weltmachtstellung • Antikapitalismus (Globaler Klassenkampf) & Gegner des Imperialismus • Antiwestliche Propaganda (Zwei-Lager-Theorie) a • Kommunistisches Informationsbüro (Kominform) > Mittel zur Durchsetzung der politischen Linie der stalinistischen Sowjetunion in den anderen kommunistischen Parteien Nukleare Aufrüstung Regenerierung der eigenen geschwächten Wirtschaft Besitz einer Atombombe ab 1949 Freundschafts- und Beistandsverträge mit osteuropäischen Satellitenstaaten ➤ Welteinteilung in "antidemokratischen" Westen und "antiimperialistisch- demokratischen" Osten Gründung des Warschauer Pakts Befriedigung des eigenen Sicherheitsbedürfnisses ► Sowjetisierung Europas Nx-Qui Australier NATO KUBA NATO Verbündete der USA Anti-kommunistische Guerilla Blockfreien WARSCHAUER PAKT CHINA IND KOREA kommunistische Guerilla = kleinkriege NAM Warschauer Pakt Verbündete Sozialistische Staaten Verbündete der Sowjetunion Brennpunkte des Kalten Krieges Kalter Krieg als permanenter und aktiv betriebener "Nicht-Frieden", der sich binnen Stunden zu einem unbegrenztem atomaren Krieg entwickeln und einen Großteil der Menschen vernichten konnte. Internationale Dimension regionaler/ nationaler Konflikte • Regionale Auseinandersetzungen, jedoch Einmischung der Großmächte als Stellvertreter (Amerika, Sowjetunion) ● Brennpunkte: Koreakrieg, Kubakrise, Vietnamkrieg,... -> Stellvertreterkriege!!! Koreakrieg 1950-1953 ● ● ● ● ● ● ● ● Atomares Patt ● ● ● ● Kubakrise 1962 Höhe- & Wendepunkt des Kalten Krieges (Situation kurz vor einem Dritten Weltkrieg/ Atomkrieg) ● Ursache: Systemgegensatz ➤ Süden: "Republik Korea" (Schutz der USA, Kapitalistische Diktatur) Norden: "Demokratische Volksrepublik Korea" (Unterstützung durch Sowjetunion & China, Kommunistische/ sozialistische Diktatur) 1950: Nordkoreanische Truppen greifen Südkorea an, um das Land unter kommunistischer Herrschaft wieder zu vereinigen USA und westliche Staaten intervenierten (Auftrag der UNO) zugunsten Südkoreas, um den Vormarsch des kommunistischen Nordkoreas aufzuhalten Gefahr militärischer Auseinandersetzungen zwischen USA und China Gefahr eines atomaren Krieges -> Verzicht auf Atomwaffen -> Vermeidung eines 3. WK 1953 wurde Teilung Koreas wiederhergestellt Koreakrieg als Beispiel für die "begrenzten Kriege" Amerikanische Politik der Eindämmung + gleichzeitige Vermeidung einer direkten militärischen Konfrontation mit der UdSSR ➤ "Roll Back" -> Sowjetische Expansion sollte aufgehalten und zurückgedrängt werden Ergebnis: Endet 1953 mit Stellungskrieg und Teilung von Nor- und Südkorea ● Reaktion der USA ● Sowjetunion zieht 1957 im Rüstungswettlauf mit den USA gleich ➤ Atombomben: Tödliche Gefahr für große Teile der Welt Angst vor einer möglichen Selbstvernichtung (der Menschheit) Kräftemessen der Mächte (Armdrücken) ● Atomares Patt (mili ärisch gleich stark, würden sich gegenseitig umbringen) Gleichgewicht des Schreckens ● "Einverstanden Herr Präsident, wir wollen verhandeln..." Gezwungen zu verhandeln, jedoch nicht unbedingt bereit dazu ➤ Drohung mit Druckmitteln statt friedliche Verhandlung ● ● Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba ➤ Staatsgebiet der USA direkt bedroht Vietnamkrieg 1964-1973 Teil der weltweiten Systemauseinandersetzung im Kalten Krieg Verlauf • Teilung Vietnams nach französischer Niederlage gegen antikolonialistische Befreiungsbewegung (Genfer Indochina-Konferenz 1954) Süden: Amerikanische militärische Beratung und Wirtschaftshilfe ● Mobilisierung von Streitkräften ► Aufforderung zum Raketenabzug UdSSR zieht Raketen ab; Amerikaner versichern, auf Kuba nicht zu intervenieren + Abbau der Raketen in der Türkei (keine Bedrohung mehr für Russland) Beide Mächte erkennen, dass die Konfrontation im atomaren Krieg enden könnte Gezwungen, militärpolitisch zu verhandeln und sich abzusprechen Kleine Schritte aufeinander zu, ohne die Abrüstung zu stoppen "Heißer Draht" als direkte Nachrichtenverbindung zwischen Washington und Moskau Raschere Entschärfung internationaler Konflikte > Ziel USA: Glaubwürdigkeit als Welt- und westliche Führungsmacht Demonstration von Verlässlichkeit und Willensstärke Intervention der USA: Dominotheorie I "Wenn ein Staat falle und kommunistisch werde, so fielen auch andere verbündete Staaten." Verpflichtet, eine Niederlage Südvietnams zu verhindern & Vermeidung einer Kettenreaktion Norden: Kommunistisch; unterstützt durch Sowjetunion (und China) mit militärischen Beratern, Waffen und Geld Ziel Sowjetunion: Überlegenheit und Machtdemonstration des sozialistischen Modells ■ R EVSA ► Sieg soll kommunistische Aufstandsbewegungen ermutigen, gegen Kapitalismus zu kämpfen Unterstützt den Guerillakriegs der "Nationalen Befreiung" (Vietcong) gegen die prowestliche Regierung Südvietnams 1964: Amerikanische Kriegsschiffe werden angeblich von nordvietnamesischer Marine beschossen ➤ Truppenentsendung der USA USA bombardiert Nachschubwege der Vietcong und Nordvietnam selbst (ab 1965) USA kann sich im Guerillakrieg der Vietcong nicht durchsetzen 1969: amerikanische Truppen werden nach und nach wieder abgezogen 1973: Waffenstillstand zwischen USA (Süden) und Nordvietnam 1974: Nordische Offensive gegen Süden (Süden kapituliert in 1975) Vietnam wird kommunistisch; Laos du Kambodscha ebenfalls Viele Kriegstote/ Hohe Opferzahlen (ca.1.353.000) -> Scheitern der USA ermutigte Kommunisten in der Dritten Welt -> Wendepunkt der amerikanischen Containment-Politik Konflikte im Ostblock 1953: Aufstände in der DDR und der Tschechoslowakei; 1956 auch in Polen und Ungarn ➤ Auseinandersetzungen hinter dem "Eisernen Vorhang" ➤ Kampf für mehr nationale Unabhängigkeit ● • Sowjetunion sah Führungsanspruch im Ostblock gefährdet und schlug Aufstände nieder Westen unterstützte Osteuropäische Protestbewegungen • ● ● • Containment-Politik der Dritten Welt - Gründe für das Scheitern Herausforderung der Containment-Strategie: Sowjetische und chinesische Unterstützung der Guerillabewegungen ● Amerikanische Einzelreaktionen und -interventionen ● ● ➤ Kein direktes Eingreifen (Vermeidung einer militärischen Konfrontation mit der UdSSR) Prager Frühling 1968 (Tschechoslowakei) ➤ Reformbewegung: "Sozialismus mit menschlichem Antlitz", Pluralismus, Meinungsfreiheit Reformer gelangen an die politische Spitze ➤ Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten marschierten ein und beendeten den Prager Frühling Breschnew-Doktrin Reaktion Moskaus auf weltweite Proteste gegen die Verletzung des Selbstbestimmungsrechts ➤ Alle Staaten des sozialistischen Lagers können nur eine bestimmte Souveränität in Anspruch nehmen, wenn die Gefahr einer Loslösung aus der sozialistischen Gemeinschaft bestehe Erneute Machtdemonstration der Sowjetunion Festhalten an einem strikten, nicht flexiblen Verteidigungskonzept und an überholten Denkmodellen Amerikanische Unterstützung von Vietnam Exkurs • Handeln gegen eigenes westlich liberales Demokratieverständnis Amerikanische Demokratie widersetzte sich dem revolutionärem Wandel in der Dritten Welt ► Konflikt zwischen traditionellen Idealen Amerikas und dem Verlauf des Vietnamkrieges Unterstützung antikommunistischer, diktatorischer Regime ➤ Konservatives Demokratieverständnis Amerikas Amerikanische Kriegsziele in Vietnam 70% Vermeidung einer demütigenden amerikanischen Niederlage 20% Bewahrung Südvietnams vor chinesischem Zugriff 10% Ermöglichung eines besseren, freieren Lebens für die Bevölkerung Südvietnams Politisch Wirtschaftlich Kommunismus -Gleichheit -kein Eigentum In der Theorie: -kein Staat (Absterben des Staates) Historisch: -Diktatur von der jeweiligen kommunistischen Partei Sowjetunion im Kalten Krieg - Probleme Sozialismus -kein Privateigentum von Produktionsmitteln, sondern staatliches -kann demokratisch oder durch "Diktatur des Proletariats" durchgeführt werden (Artikel 15 GG-rechtliche Grundlage, um den demokratischen Sozialismus einzuführen) Kommunistische Revolution, was nun? Wie löst man den Staat auf und erstellt völlige Gleichheit? ► Aufbau eines sozialistischen Staates als Unterdrückungsregime (mit dem Ziel, später zum Kommunismus überzugehen) Kapitalismus & Marktwirtschaft -> Produktionsmittel sind Privateigentum -> Wirtschaft stützt sich auf offene Märkte (freier, sich selbst regulierender Markt) -> Mögliche Ungleichheit Demokratie -> Umsetzung des Mehrheitswillens Sozialismus & Planwirtschaft -> Verstaatlichung der Produktionsmittel -> alleinige Kontrolle und Koordination durch Staat -> Versuch zur Herstellung von Gleichheit Kommunismus -> Wille der herrschenden kommunistischen Partei

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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O194849 CSSA I'll pun se S 1946-49 w O Türket 1948/49 Libyen 1956 Ap O C > 4 trak Saudi- Athiob Pazifischer 530 6 Arabien 1950 Korde Indien Finnl. O 1950-50 Burma Talwan Philippinen P Aquator Combo Ozean NH Thailand Ceylon -Gua Sowjetunion (UdSSR) Warschauer Pakt 1955 Beitritt 1956 (DDR) kommunist. Staaten in Asien militär. Beistandsabkommen Weltkrisen UdSSR Indischer Ozean Kommunistische Staats- und Gesellschaftsreform ➤ Sozialismus, Diktatur, Planwirtschaft (Lehre des Marxismus, Leninismus) ▸ Zunächst ökonomisch/ wirtschaftlich/ militärisch unterlegen wap.H •Durchsetzung des Kommunismus • Ausweitung des Machtgebiets im Westen & Erhaltung der Weltmachtstellung (Ignoranz der Atlantik-Charta) • Ausbau der Weltmachtstellung • Antikapitalismus (Globaler Klassenkampf) & Gegner des Imperialismus • Antiwestliche Propaganda (Zwei-Lager-Theorie) a • Kommunistisches Informationsbüro (Kominform) > Mittel zur Durchsetzung der politischen Linie der stalinistischen Sowjetunion in den anderen kommunistischen Parteien Nukleare Aufrüstung Regenerierung der eigenen geschwächten Wirtschaft Besitz einer Atombombe ab 1949 Freundschafts- und Beistandsverträge mit osteuropäischen Satellitenstaaten ➤ Welteinteilung in "antidemokratischen" Westen und "antiimperialistisch- demokratischen" Osten Gründung des Warschauer Pakts Befriedigung des eigenen Sicherheitsbedürfnisses ► Sowjetisierung Europas Nx-Qui Australier NATO KUBA NATO Verbündete der USA Anti-kommunistische Guerilla Blockfreien WARSCHAUER PAKT CHINA IND KOREA kommunistische Guerilla = kleinkriege NAM Warschauer Pakt Verbündete Sozialistische Staaten Verbündete der Sowjetunion Brennpunkte des Kalten Krieges Kalter Krieg als permanenter und aktiv betriebener "Nicht-Frieden", der sich binnen Stunden zu einem unbegrenztem atomaren Krieg entwickeln und einen Großteil der Menschen vernichten konnte. Internationale Dimension regionaler/ nationaler Konflikte • Regionale Auseinandersetzungen, jedoch Einmischung der Großmächte als Stellvertreter (Amerika, Sowjetunion) ● Brennpunkte: Koreakrieg, Kubakrise, Vietnamkrieg,... -> Stellvertreterkriege!!! Koreakrieg 1950-1953 ● ● ● ● ● ● ● ● Atomares Patt ● ● ● ● Kubakrise 1962 Höhe- & Wendepunkt des Kalten Krieges (Situation kurz vor einem Dritten Weltkrieg/ Atomkrieg) ● Ursache: Systemgegensatz ➤ Süden: "Republik Korea" (Schutz der USA, Kapitalistische Diktatur) Norden: "Demokratische Volksrepublik Korea" (Unterstützung durch Sowjetunion & China, Kommunistische/ sozialistische Diktatur) 1950: Nordkoreanische Truppen greifen Südkorea an, um das Land unter kommunistischer Herrschaft wieder zu vereinigen USA und westliche Staaten intervenierten (Auftrag der UNO) zugunsten Südkoreas, um den Vormarsch des kommunistischen Nordkoreas aufzuhalten Gefahr militärischer Auseinandersetzungen zwischen USA und China Gefahr eines atomaren Krieges -> Verzicht auf Atomwaffen -> Vermeidung eines 3. WK 1953 wurde Teilung Koreas wiederhergestellt Koreakrieg als Beispiel für die "begrenzten Kriege" Amerikanische Politik der Eindämmung + gleichzeitige Vermeidung einer direkten militärischen Konfrontation mit der UdSSR ➤ "Roll Back" -> Sowjetische Expansion sollte aufgehalten und zurückgedrängt werden Ergebnis: Endet 1953 mit Stellungskrieg und Teilung von Nor- und Südkorea ● Reaktion der USA ● Sowjetunion zieht 1957 im Rüstungswettlauf mit den USA gleich ➤ Atombomben: Tödliche Gefahr für große Teile der Welt Angst vor einer möglichen Selbstvernichtung (der Menschheit) Kräftemessen der Mächte (Armdrücken) ● Atomares Patt (mili ärisch gleich stark, würden sich gegenseitig umbringen) Gleichgewicht des Schreckens ● "Einverstanden Herr Präsident, wir wollen verhandeln..." Gezwungen zu verhandeln, jedoch nicht unbedingt bereit dazu ➤ Drohung mit Druckmitteln statt friedliche Verhandlung ● ● Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba ➤ Staatsgebiet der USA direkt bedroht Vietnamkrieg 1964-1973 Teil der weltweiten Systemauseinandersetzung im Kalten Krieg Verlauf • Teilung Vietnams nach französischer Niederlage gegen antikolonialistische Befreiungsbewegung (Genfer Indochina-Konferenz 1954) Süden: Amerikanische militärische Beratung und Wirtschaftshilfe ● Mobilisierung von Streitkräften ► Aufforderung zum Raketenabzug UdSSR zieht Raketen ab; Amerikaner versichern, auf Kuba nicht zu intervenieren + Abbau der Raketen in der Türkei (keine Bedrohung mehr für Russland) Beide Mächte erkennen, dass die Konfrontation im atomaren Krieg enden könnte Gezwungen, militärpolitisch zu verhandeln und sich abzusprechen Kleine Schritte aufeinander zu, ohne die Abrüstung zu stoppen "Heißer Draht" als direkte Nachrichtenverbindung zwischen Washington und Moskau Raschere Entschärfung internationaler Konflikte > Ziel USA: Glaubwürdigkeit als Welt- und westliche Führungsmacht Demonstration von Verlässlichkeit und Willensstärke Intervention der USA: Dominotheorie I "Wenn ein Staat falle und kommunistisch werde, so fielen auch andere verbündete Staaten." Verpflichtet, eine Niederlage Südvietnams zu verhindern & Vermeidung einer Kettenreaktion Norden: Kommunistisch; unterstützt durch Sowjetunion (und China) mit militärischen Beratern, Waffen und Geld Ziel Sowjetunion: Überlegenheit und Machtdemonstration des sozialistischen Modells ■ R EVSA ► Sieg soll kommunistische Aufstandsbewegungen ermutigen, gegen Kapitalismus zu kämpfen Unterstützt den Guerillakriegs der "Nationalen Befreiung" (Vietcong) gegen die prowestliche Regierung Südvietnams 1964: Amerikanische Kriegsschiffe werden angeblich von nordvietnamesischer Marine beschossen ➤ Truppenentsendung der USA USA bombardiert Nachschubwege der Vietcong und Nordvietnam selbst (ab 1965) USA kann sich im Guerillakrieg der Vietcong nicht durchsetzen 1969: amerikanische Truppen werden nach und nach wieder abgezogen 1973: Waffenstillstand zwischen USA (Süden) und Nordvietnam 1974: Nordische Offensive gegen Süden (Süden kapituliert in 1975) Vietnam wird kommunistisch; Laos du Kambodscha ebenfalls Viele Kriegstote/ Hohe Opferzahlen (ca.1.353.000) -> Scheitern der USA ermutigte Kommunisten in der Dritten Welt -> Wendepunkt der amerikanischen Containment-Politik Konflikte im Ostblock 1953: Aufstände in der DDR und der Tschechoslowakei; 1956 auch in Polen und Ungarn ➤ Auseinandersetzungen hinter dem "Eisernen Vorhang" ➤ Kampf für mehr nationale Unabhängigkeit ● • Sowjetunion sah Führungsanspruch im Ostblock gefährdet und schlug Aufstände nieder Westen unterstützte Osteuropäische Protestbewegungen • ● ● • Containment-Politik der Dritten Welt - Gründe für das Scheitern Herausforderung der Containment-Strategie: Sowjetische und chinesische Unterstützung der Guerillabewegungen ● Amerikanische Einzelreaktionen und -interventionen ● ● ➤ Kein direktes Eingreifen (Vermeidung einer militärischen Konfrontation mit der UdSSR) Prager Frühling 1968 (Tschechoslowakei) ➤ Reformbewegung: "Sozialismus mit menschlichem Antlitz", Pluralismus, Meinungsfreiheit Reformer gelangen an die politische Spitze ➤ Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten marschierten ein und beendeten den Prager Frühling Breschnew-Doktrin Reaktion Moskaus auf weltweite Proteste gegen die Verletzung des Selbstbestimmungsrechts ➤ Alle Staaten des sozialistischen Lagers können nur eine bestimmte Souveränität in Anspruch nehmen, wenn die Gefahr einer Loslösung aus der sozialistischen Gemeinschaft bestehe Erneute Machtdemonstration der Sowjetunion Festhalten an einem strikten, nicht flexiblen Verteidigungskonzept und an überholten Denkmodellen Amerikanische Unterstützung von Vietnam Exkurs • Handeln gegen eigenes westlich liberales Demokratieverständnis Amerikanische Demokratie widersetzte sich dem revolutionärem Wandel in der Dritten Welt ► Konflikt zwischen traditionellen Idealen Amerikas und dem Verlauf des Vietnamkrieges Unterstützung antikommunistischer, diktatorischer Regime ➤ Konservatives Demokratieverständnis Amerikas Amerikanische Kriegsziele in Vietnam 70% Vermeidung einer demütigenden amerikanischen Niederlage 20% Bewahrung Südvietnams vor chinesischem Zugriff 10% Ermöglichung eines besseren, freieren Lebens für die Bevölkerung Südvietnams Politisch Wirtschaftlich Kommunismus -Gleichheit -kein Eigentum In der Theorie: -kein Staat (Absterben des Staates) Historisch: -Diktatur von der jeweiligen kommunistischen Partei Sowjetunion im Kalten Krieg - Probleme Sozialismus -kein Privateigentum von Produktionsmitteln, sondern staatliches -kann demokratisch oder durch "Diktatur des Proletariats" durchgeführt werden (Artikel 15 GG-rechtliche Grundlage, um den demokratischen Sozialismus einzuführen) Kommunistische Revolution, was nun? Wie löst man den Staat auf und erstellt völlige Gleichheit? ► Aufbau eines sozialistischen Staates als Unterdrückungsregime (mit dem Ziel, später zum Kommunismus überzugehen) Kapitalismus & Marktwirtschaft -> Produktionsmittel sind Privateigentum -> Wirtschaft stützt sich auf offene Märkte (freier, sich selbst regulierender Markt) -> Mögliche Ungleichheit Demokratie -> Umsetzung des Mehrheitswillens Sozialismus & Planwirtschaft -> Verstaatlichung der Produktionsmittel -> alleinige Kontrolle und Koordination durch Staat -> Versuch zur Herstellung von Gleichheit Kommunismus -> Wille der herrschenden kommunistischen Partei