Wirtschaftliche Krise und erste Reformen
Athen entwickelte sich im 7. Jahrhundert v. Chr. zu einem mächtigen Stadtstaat (Polis) mit eigener Staatsgewalt. Die perfekte Lage machte die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum, doch gleichzeitig entstanden massive soziale Probleme.
Die Verarmung der Bauern durch Bevölkerungsanstieg und Missernte führte zu Schuldknechtschaft - der Adel wurde immer reicher, während normale Bürger ihr Land verloren. Kaufleute und Handwerker forderten politische Mitsprache, was zu heftigen sozialen Konflikten führte.
Solons Reformen um 594 v. Chr. sollten diese Probleme lösen: Er teilte die Bürger in vier Steuerklassen ein (von Großgrundbesitzern bis hin zu Arbeitern) und hob die Schuldknechtschaft auf. Nur die oberen drei Klassen durften Ämter bekleiden, die per Los vergeben wurden.
Wusstest du? Der Begriff "drakonisch" kommt von Drakon, einem athenischen Gesetzgeber, dessen Gesetze extrem streng waren!





