Grundlagen des Blitzschutzes
Blitzschutz rettet Leben und schützt Gebäude vor Schäden durch Blitzeinschläge. Dabei gibt es keinen 100%igen Schutz, aber moderne Anlagen reduzieren das Risiko erheblich.
Man unterscheidet zwischen äußerem Blitzschutz (Blitzableiter auf dem Dach) und innerem Blitzschutz (Schutz der Elektrogeräte). Der innere Schutz ist besonders wichtig, weil Überspannungen sogar über einen Kilometer weit Schäden verursachen können.
Die Erdungsanlage leitet den gefährlichen Blitzstrom sicher in den Boden ab. Alle metallischen Teile des Gebäudes werden dabei über den Hauptpotentialausgleich verbunden - von Wasserleitungen bis zu Treppengeländern.
Blitzschutzklassen bestimmen, wie gut ein Gebäude geschützt wird. Klasse I schützt Rechenzentren mit 98% Wahrscheinlichkeit, während Klasse IV für normale Wohngebäude mit 81% Schutz ausreicht.
Gut zu wissen: Die Maschenweite der Schutznetze wird kleiner, je höher die Schutzklasse ist - von 20x20m bei Klasse IV bis zu 5x5m bei Klasse I.





