Äußerer Blitzschutz und Verfahren
Der äußere Blitzschutz fängt Blitze ab, bevor sie ins Gebäude einschlagen können. Er besteht aus Fangeinrichtungen, Ableitungsanlagen und der Erdungsanlage.
Das Blitzkugelverfahren ist das wichtigste Verfahren zur Planung. Es stellt sich den Blitz als Kugel vor, deren Mittelpunkt die Blitzspitze ist. So lässt sich berechnen, welche Bereiche gefährdet sind.
Beim Schutzwinkelverfahren wird ein Schutzwinkel unter den Fangeinrichtungen berechnet. In diesem geschützten Bereich ist ein direkter Blitzeinschlag sehr unwahrscheinlich. Das Maschenverfahren verwendet ein Netz aus Fangleitungen zum Schutz ebener Dächer.
Fangeinrichtungen bestehen aus Stangen, Drähten oder Seilen und überragen immer die Gebäudekontur. Sie müssen aus blitzstromfähigen Metallen wie Kupfer oder Aluminium gefertigt sein, damit sie den enormen Strom aushalten.
Merke dir: Die drei Verfahren (Blitzkugel, Schutzwinkel, Maschen) sind alle vom Blitzkugelverfahren abgeleitet - es ist das Grundprinzip für alle anderen.