Einführung in die Datenbankmodellierung und Normalisierung
Die Datenbankmodellierung ist ein mehrstufiger Prozess, der von der Realität über konzeptuelle und logische Schemata zum physischen Schema führt. Die Normalisierung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Definition: Normalisierung ist der Prozess, bei dem die Daten einer Datenbank so geordnet werden, dass eine redundanzfreie und klare Struktur entsteht.
Der Normalisierungsprozess umfasst mehrere Schritte:
- Attribute atomisieren: Zerlegung in so viele Attribute, wie sinnvoll möglich.
- Attribute einem Schlüssel zuordnen: Festlegung von Primär- und Fremdschlüsseln.
- Transitive Abhängigkeiten beseitigen: Entfernung indirekter Abhängigkeiten.
Highlight: Die Normalisierung bis zur 3. Normalform ist in den meisten Fällen ausreichend für eine effiziente Datenbankstruktur.
Es gibt verschiedene Arten von Beziehungen zwischen Entitäten in einer Datenbank:
- 1:1 (einfache Assoziation)
- 1:N (multiple Assoziation)
- N:M (multipel-konditionelle Assoziation)
Example: Eine 1:N-Beziehung könnte zwischen "Kunde" und "Bestellung" bestehen, wobei ein Kunde mehrere Bestellungen haben kann.
Die Normalisierung von Daten hilft, diese Beziehungen klar zu strukturieren und Redundanzen zu vermeiden. In den folgenden Abschnitten werden wir die einzelnen Normalformen detailliert betrachten.





