Globalverhalten von Funktionen
Das Globalverhalten einer Funktion hängt maßgeblich vom führenden Term a·xⁿ ab, wobei sowohl das Vorzeichen von a als auch die Parität gerade/ungerade von n entscheidend sind.
Bei Fall 1 (a > 0, n gerade) strebt die Funktion für x → ±∞ gegen +∞. Ein typisches Beispiel ist die Normalparabel f(x) = x², die für sehr große positive und negative x-Werte immer weiter nach oben steigt.
In Fall 2 (a < 0, n gerade) verhält es sich genau umgekehrt: Die Funktion strebt für x → ±∞ gegen -∞. Beispiel: f(x) = -x² öffnet sich nach unten.
Bei Fall 3 (a > 0, n ungerade) strebt die Funktion für x → +∞ gegen +∞ und für x → -∞ gegen -∞. Ein klassisches Beispiel ist f(x) = x³, die links unten beginnt und nach rechts oben verläuft.
In Fall 4 (a < 0, n ungerade) kehrt sich das Verhalten um: Die Funktion strebt für x → +∞ gegen -∞ und für x → -∞ gegen +∞. Beispiel: f(x) = -x³ verläuft von rechts oben nach links unten.
📈 Anwendungstipp: Das Wissen über das Globalverhalten hilft dir beim Skizzieren von Funktionsgraphen – du weißt sofort, in welche Richtung die "Enden" des Graphen zeigen.