Extremstellen verstehen und berechnen
Extremstellen sind entweder Hochpunkte (Maxima) oder Tiefpunkte (Minima) einer Funktion. Sie können lokal sein, wenn es in ihrer Umgebung keine höheren/tieferen Punkte gibt, oder global, wenn sie den höchsten/tiefsten Punkt der gesamten Funktion darstellen.
Um Extremstellen zu berechnen, folgst du einem systematischen Verfahren in vier Schritten. Zuerst bestimmst du die erste und zweite Ableitung der Funktion. Dann setzt du die erste Ableitung gleich Null (notwendige Bedingung) und löst nach x auf. Diese x-Werte sind potenzielle Extremstellen.
Im dritten Schritt nutzt du die hinreichende Bedingung: Setze die gefundenen x-Werte in die zweite Ableitung ein. Ist das Ergebnis positiv, handelt es sich um einen Tiefpunkt; ist es negativ, um einen Hochpunkt. Zum Schluss berechnest du die y-Werte, indem du die x-Werte in die Originalfunktion einsetzt.
💡 Merkhilfe: Eine positive zweite Ableitung bedeutet, dass die Funktion nach oben gekrümmt ist – das passt zu einem Tiefpunkt, wo die Funktion "nach oben geht".







































