Symmetrie bei ganzrationalen Funktionen
Achsensymmetrie erkennst du sofort daran, dass eine Funktion nur gerade Exponenten hat. Der Graph ist dann symmetrisch zur y-Achse – wie ein Spiegel!
Den mathematischen Nachweis führst du mit f = f durch. Bei f = 2x⁴ + x² - 1 siehst du: f = 2⁴ + ² - 1 = 2x⁴ + x² - 1 = f. Perfekt symmetrisch!
Punktsymmetrie findest du bei Funktionen mit nur ungeraden Exponenten. Diese Funktionen sind symmetrisch zum Koordinatenursprung (0|0). Der Nachweis läuft über f = -f.
Bei f = 3x³ + 2x gilt: -f = - = - = 3x³ + 2x = f. Das zeigt die Punktsymmetrie eindeutig.
Keine Symmetrie liegt vor, wenn eine Funktion sowohl gerade als auch ungerade Exponenten enthält. Bei f = x⁴ + 2x³ - x + 1 ist das der Fall – hier funktioniert weder Achsen- noch Punktsymmetrie.
Merktipp: Gerade Exponenten → Achsensymmetrie, ungerade Exponenten → Punktsymmetrie, gemischt → keine Symmetrie!


