Diese Mathe-Zusammenfassung deckt die wichtigsten Themen ab, die du in...
Grundlagen der Mathematik: Prozentrechnung, Geometrie und mehr











Prozentrechnung
Du kennst das bestimmt: "20% Rabatt" oder "3% Zinsen" - Prozentrechnung begegnet dir überall im Alltag. Die drei wichtigsten Begriffe sind Grundwert , Prozentwert (der Anteil) und Prozentsatz (wie groß der Anteil ist).
Mit dem Dreisatz löst du fast jede Prozentaufgabe. Bei 19% von 50€ rechnest du: 50€ = 100%, also 0,50€ = 1%, dann 0,50€ × 19 = 9,50€.
Die wichtigsten Formeln sind: W = G × p/100 für den Prozentwert, G = W × 100/p für den Grundwert und p = W/G × 100 für den Prozentsatz. Bei Textaufgaben überlegst du dir zuerst: Was ist gegeben und was gesucht?
Tipp: Bei Preiserhöhungen addierst du den prozentualen Aufschlag zum ursprünglichen Preis. Bei Rabatten ziehst du ihn ab.

Flächeninhalte und Volumina
Ob du dein Zimmer streichen oder einen Pool befüllen willst - Flächenberechnungen sind mega praktisch. Bei Rechtecken multiplizierst du einfach Länge × Breite, bei Dreiecken nimmst du die halbe Grundfläche mal Höhe.
Für Kreise brauchst du π (Pi ≈ 3,14): A = π × r². Bei zusammengesetzten Figuren wie Trapezen oder Parallelogrammen gibt es eigene Formeln, die du auswendig lernen solltest.
Körperberechnungen werden oft in Prüfungen abgefragt. Zylinder haben das Volumen V = π × r² × h, Kegel ein Drittel davon. Bei Quadern multiplizierst du alle drei Seitenlängen: V = a × b × c.
Merkhilfe: Mantelfläche ist die "Außenhaut" eines Körpers ohne Boden und Deckel. Die Oberfläche ist alles zusammen.

Geometrie - Formen erkennen und unterscheiden
Geometrie ist wie ein Puzzle - jede Form hat ihre besonderen Eigenschaften. Dreiecke unterscheidest du nach ihren Seiten: gleichseitig (alle gleich), gleichschenklig (zwei gleich) oder rechtwinklig .
Bei Vierecken ist es genauso systematisch. Parallelogramme haben parallele Gegenüberseiten, Rechtecke zusätzlich vier rechte Winkel. Ein Quadrat ist ein Rechteck mit gleich langen Seiten.
Trapeze haben nur ein Paar parallele Seiten, eine Raute hat vier gleiche Seiten aber keine rechten Winkel. Diese Eigenschaften zu kennen hilft dir bei Konstruktionen und Berechnungen enorm.
Eselsbrücke: Rechteck = rechte Winkel überall, Quadrat = Rechteck mit vier gleichen Seiten.

Umrechnungen und mathematische Muster
Einheiten umrechnen ist pure Übungssache. Von km zu m multiplizierst du mit 1000, von m zu cm mit 100. Bei Flächen wird's quadriert: 1 m² = 10.000 cm². Bei Gewichten gehst du von kg über g zu mg.
Winkelberechnungen im rechtwinkligen Dreieck funktionieren mit Sinus, Kosinus und Tangens. Sin = Gegenkathete/Hypotenuse, Cos = Ankathete/Hypotenuse, Tan = Gegenkathete/Ankathete.
Zahlenreihen erkennst du durch logisches Denken. Suche nach Mustern: +3, ×2, Quadratzahlen, Primzahlen oder Fibonacci-Folgen. Manchmal sind es auch abwechselnde Operationen oder nur jede zweite Zahl folgt einem System.
Pro-Tipp: Bei Zahlenreihen schreibst du die Differenzen zwischen den Zahlen auf - oft erkennst du dann das Muster.

Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wahrscheinlichkeit berechnest du mit einem einfachen Bruch: günstige Fälle durch alle möglichen Fälle. Bei einem Würfel gibt es 6 mögliche Ergebnisse, gerade Zahlen (2, 4, 6) sind 3 günstige Fälle - also 3/6 = 1/2.
Die Wahrscheinlichkeitsskala geht von 0 bis 1. 0 bedeutet "unmöglich", 1 bedeutet "sicher". 0,5 bedeutet "50:50-Chance" wie beim Münzwurf.
Bei mehreren Ereignissen addierst du die Einzelwahrscheinlichkeiten, wenn sie sich nicht überschneiden. Anna gewinnt mit 1/2, Ben auch mit 1/2 - zusammen ist das 1 .
Wichtig: Wahrscheinlichkeiten können nie größer als 1 werden - das wäre mathematisch unmöglich!

Zinsrechnung Grundlagen
Zinsen sind das Geld, das du für das Ausleihen oder Anlegen von Kapital bekommst oder zahlst. Das Anfangskapital ist dein Startbetrag, die Zinsen kommen dazu, das Endkapital ist die Summe aus beiden.
Der Zinssatz wird in Prozent angegeben (z.B. 3%), die Zinszahl ist derselbe Wert ohne Prozentzeichen. Für ein Jahr berechnest du Zinsen mit: Z = (Ka × p) / 100.
Das Endkapital ergibt sich aus Anfangskapital plus Zinsen: Ke = Z + Ka. Die Formeln lassen sich nach jeder Größe umstellen - je nachdem, was du suchst.
Realitätscheck: Bei 2150€ und 3% Zinssatz bekommst du 64,50€ Zinsen im Jahr - das entspricht etwa 5,38€ pro Monat.

Zinsrechnung - Beispiele und Umstellungen
Mit einem konkreten Beispiel wird alles klarer: 2150€ bei 3% Zinssatz ergeben Z = (2150 × 3) / 100 = 64,50€ Zinsen pro Jahr. Dein Endkapital beträgt dann 2214,50€.
Die Formeln umstellen ist wichtig für verschiedene Aufgabentypen. Suchst du den Zinssatz, verwendest du: p = (Z × 100) / Ka. Für das Anfangskapital: Ka = (Z × 100) / p.
Zinssatz und Zinszahl umzurechnen ist super einfach: 5% entspricht der Zinszahl 5. Du lässt einfach das Prozentzeichen weg oder fügst es hinzu.
Kontrolltipp: Setze deine berechneten Werte in die ursprüngliche Formel ein - so merkst du schnell, ob du richtig gerechnet hast.

Monatszinsen berechnen
Manchmal legst du Geld nur für einige Monate an. Dann brauchst du die Formel: Z = (Ka × p × m) / 1200. Die 1200 kommt daher, dass ein Jahr 12 Monate hat und du durch 100 (für Prozent) teilst.
Beispiel: 320€ für 7 Monate bei 2% ergeben (320 × 2 × 7) / 1200 = 3,73€ Zinsen. Das ist deutlich weniger als bei einem ganzen Jahr, weil die Zeit kürzer ist.
Auch hier kannst du die Formel umstellen: Für den Zinssatz p = (Z × 1200) / (Ka × m), für die Monate m = (Z × 1200) / (Ka × p).
Merkregel: Je kürzer die Anlagedauer, desto weniger Zinsen bekommst du - logisch, oder?

Tageszinsen - Rechnen mit kurzen Zeiträumen
Bei sehr kurzen Anlagen von nur wenigen Tagen rechnest du mit: Z = (Ka × p × t) / 36000. Die 36000 entsteht durch 360 Tage (Zinsjahr) mal 100 (für Prozent).
Beispiel: 210€ für 16 Tage bei 2% Zinssatz. Das ergibt (210 × 2 × 16) / 36000 = 0,19€ - also nur 19 Cent! Bei so kurzen Zeiträumen sind die Zinsen meist sehr klein.
Die umgestellten Formeln funktionieren genauso: p = (Z × 36000) / (Ka × t) für den Zinssatz, t = (Z × 36000) / (Ka × p) für die Tage.
Realitätstipp: Tageszinsen spielen hauptsächlich bei großen Summen eine Rolle - bei kleinen Beträgen lohnt sich das kaum.

Formelsammlung Zinsrechnung
Hier hast du alle wichtigen Zinsformeln auf einen Blick. Für Jahreszinsen: Z = (Ka × p) / 100, für das Endkapital: Ke = Z + Ka. Nach dem Zinssatz umgestellt: p = (Z × 100) / Ka.
Monatszinsen berechnest du mit Z = (Ka × p × m) / 1200, Tageszinsen mit Z = (Ka × p × t) / 36000. Jede Formel lässt sich nach den anderen Größen umstellen.
Diese Formelsammlung ist dein Spickzettel für Klassenarbeiten. Präge dir die Grundformeln ein, dann kannst du sie je nach Aufgabe anpassen und umstellen.
Prüfungstipp: Schreibe dir die wichtigsten Formeln vor der Klausur nochmal auf - so hast du sie im Kopf, wenn du sie brauchst.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Prozentrechnung
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Geometrie - Formen erkennen und unterscheiden
Geometrie ist wie ein Puzzle - jede Form hat ihre besonderen Eigenschaften. Dreiecke unterscheidest du nach ihren Seiten: gleichseitig (alle gleich), gleichschenklig (zwei gleich) oder rechtwinklig .
Bei Vierecken ist es genauso systematisch. Parallelogramme haben parallele Gegenüberseiten, Rechtecke zusätzlich vier rechte Winkel. Ein Quadrat ist ein Rechteck mit gleich langen Seiten.
Trapeze haben nur ein Paar parallele Seiten, eine Raute hat vier gleiche Seiten aber keine rechten Winkel. Diese Eigenschaften zu kennen hilft dir bei Konstruktionen und Berechnungen enorm.
Eselsbrücke: Rechteck = rechte Winkel überall, Quadrat = Rechteck mit vier gleichen Seiten.

Umrechnungen und mathematische Muster
Einheiten umrechnen ist pure Übungssache. Von km zu m multiplizierst du mit 1000, von m zu cm mit 100. Bei Flächen wird's quadriert: 1 m² = 10.000 cm². Bei Gewichten gehst du von kg über g zu mg.
Winkelberechnungen im rechtwinkligen Dreieck funktionieren mit Sinus, Kosinus und Tangens. Sin = Gegenkathete/Hypotenuse, Cos = Ankathete/Hypotenuse, Tan = Gegenkathete/Ankathete.
Zahlenreihen erkennst du durch logisches Denken. Suche nach Mustern: +3, ×2, Quadratzahlen, Primzahlen oder Fibonacci-Folgen. Manchmal sind es auch abwechselnde Operationen oder nur jede zweite Zahl folgt einem System.
Pro-Tipp: Bei Zahlenreihen schreibst du die Differenzen zwischen den Zahlen auf - oft erkennst du dann das Muster.

Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wahrscheinlichkeit berechnest du mit einem einfachen Bruch: günstige Fälle durch alle möglichen Fälle. Bei einem Würfel gibt es 6 mögliche Ergebnisse, gerade Zahlen (2, 4, 6) sind 3 günstige Fälle - also 3/6 = 1/2.
Die Wahrscheinlichkeitsskala geht von 0 bis 1. 0 bedeutet "unmöglich", 1 bedeutet "sicher". 0,5 bedeutet "50:50-Chance" wie beim Münzwurf.
Bei mehreren Ereignissen addierst du die Einzelwahrscheinlichkeiten, wenn sie sich nicht überschneiden. Anna gewinnt mit 1/2, Ben auch mit 1/2 - zusammen ist das 1 .
Wichtig: Wahrscheinlichkeiten können nie größer als 1 werden - das wäre mathematisch unmöglich!

Zinsrechnung Grundlagen
Zinsen sind das Geld, das du für das Ausleihen oder Anlegen von Kapital bekommst oder zahlst. Das Anfangskapital ist dein Startbetrag, die Zinsen kommen dazu, das Endkapital ist die Summe aus beiden.
Der Zinssatz wird in Prozent angegeben (z.B. 3%), die Zinszahl ist derselbe Wert ohne Prozentzeichen. Für ein Jahr berechnest du Zinsen mit: Z = (Ka × p) / 100.
Das Endkapital ergibt sich aus Anfangskapital plus Zinsen: Ke = Z + Ka. Die Formeln lassen sich nach jeder Größe umstellen - je nachdem, was du suchst.
Realitätscheck: Bei 2150€ und 3% Zinssatz bekommst du 64,50€ Zinsen im Jahr - das entspricht etwa 5,38€ pro Monat.

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Kontrolltipp: Setze deine berechneten Werte in die ursprüngliche Formel ein - so merkst du schnell, ob du richtig gerechnet hast.

Monatszinsen berechnen
Manchmal legst du Geld nur für einige Monate an. Dann brauchst du die Formel: Z = (Ka × p × m) / 1200. Die 1200 kommt daher, dass ein Jahr 12 Monate hat und du durch 100 (für Prozent) teilst.
Beispiel: 320€ für 7 Monate bei 2% ergeben (320 × 2 × 7) / 1200 = 3,73€ Zinsen. Das ist deutlich weniger als bei einem ganzen Jahr, weil die Zeit kürzer ist.
Auch hier kannst du die Formel umstellen: Für den Zinssatz p = (Z × 1200) / (Ka × m), für die Monate m = (Z × 1200) / (Ka × p).
Merkregel: Je kürzer die Anlagedauer, desto weniger Zinsen bekommst du - logisch, oder?

Tageszinsen - Rechnen mit kurzen Zeiträumen
Bei sehr kurzen Anlagen von nur wenigen Tagen rechnest du mit: Z = (Ka × p × t) / 36000. Die 36000 entsteht durch 360 Tage (Zinsjahr) mal 100 (für Prozent).
Beispiel: 210€ für 16 Tage bei 2% Zinssatz. Das ergibt (210 × 2 × 16) / 36000 = 0,19€ - also nur 19 Cent! Bei so kurzen Zeiträumen sind die Zinsen meist sehr klein.
Die umgestellten Formeln funktionieren genauso: p = (Z × 36000) / (Ka × t) für den Zinssatz, t = (Z × 36000) / (Ka × p) für die Tage.
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Monatszinsen berechnest du mit Z = (Ka × p × m) / 1200, Tageszinsen mit Z = (Ka × p × t) / 36000. Jede Formel lässt sich nach den anderen Größen umstellen.
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