Das Kunstlied in der Romantik
Franz Schubert war der absolute Star des Kunstliedes - mit nur 31 Jahren schrieb er über 600 Lieder! Er lebte in Wien und machte aus seinen berühmten Schubertiaden echte Musik-Events, wo sich Leute trafen, um seine neuesten Werke zu hören.
Das Kunstlied ist basically ein Gedicht mit Klavierbegleitung für eine Solostimme. Anders als beim Volkslied ist hier jede Note genau durchdacht und notiert. Die Romantik machte diese Form zur absoluten Trendsetter-Gattung des 19. Jahrhunderts.
Schubert revolutionierte alles mit dem durchkomponierten Lied - dabei folgt die Musik komplett dem Text, statt jede Strophe gleich zu vertonen. So entstanden Meisterwerke wie "Der Erlkönig" oder "Ave Maria", die heute noch jeder kennt.
Fun Fact: Goethe fand Schuberts Vertonungen seiner Gedichte übrigens gar nicht so toll - er dachte, die Musik würde seine Werke "zerstören"!









