Die Werkzeugkiste des Impressionismus
Du kennst das bestimmt: Manche Musik klingt irgendwie "schwebend" oder geheimnisvoll - das liegt oft an speziellen Techniken des Impressionismus! Diese Stilmittel sind wie ein Werkzeugkasten für Komponisten.
Ostinato bedeutet, dass ein Motiv ständig wiederholt wird, während Orgeltöne lange im Bass ausgehalten werden. Bordunquinten sorgen für mystische Klänge durch tiefe Begleittöne im Quintabstand.
Die Pentatonik ist eine fünftönige Tonleiter ohne Halbtonschritte - sie wurde durch Weltausstellungen aus Asien nach Europa gebracht. Bei der Dur-Pentatonik nimmst du die Stufen I, II, III, V, VI, bei der Moll-Pentatonik die Stufen I, III, IV, V, VII.
Praxis-Tipp: Spiel mal nur auf den schwarzen Tasten des Klaviers - das ist eine Pentatonik und klingt sofort "impressionistisch"!
Die Ganztonleiter besteht nur aus Ganztönen und hat daher einen Ton weniger als normale Tonleitern. Parallele Akkordrückungen verschieben ganze Akkorde, ohne ihre Struktur zu ändern.



