Erzeugung elektromagnetischer Schwingungen
Ein elektromagnetischer Schwingkreis besteht aus einer Reihenschaltung von Kondensator und Spule. Durch diese Kombination kann elektrische Energie zwischen elektrischem und magnetischem Feld hin und her wandern.
Der Schwingvorgang läuft in vier Phasen ab: Zunächst ist der Kondensator geladen und speichert Energie im elektrischen Feld. Dann entlädt er sich, wodurch ein Strom fließt und ein Magnetfeld um die Spule aufbaut. Im dritten Schritt induziert das zusammenbrechende Magnetfeld einen Strom, der den Kondensator entgegengesetzt auflädt. Schließlich entlädt sich der Kondensator erneut und der Zyklus beginnt von vorne.
In realen Schaltungen kommt es jedoch zur Dämpfung des Schwingkreises. Das bedeutet, dass die Schwingungen mit der Zeit abnehmen und schließlich zum Erliegen kommen. Der Grund dafür ist der ohmsche Widerstand in der Schaltung, der elektrische Energie in Wärme umwandelt.
💡 Merke: Bei einem elektromagnetischen Schwingkreis wird Energie ständig zwischen Kondensator (elektrisches Feld) und Spule (magnetisches Feld) ausgetauscht - genau wie bei einem Pendel zwischen potentieller und kinetischer Energie!




