Harmonische und gedämpfte Schwingungen
Stell dir vor, du ziehst eine Feder aus und lässt sie los - das ist eine harmonische Schwingung! Der schwingende Körper bewegt sich wie ein Punkt auf einem Kreis, deshalb können wir ihn mit Sinus- oder Cosinus-Funktionen beschreiben.
Das Wichtigste: Die rücktreibende Kraft ist immer proportional zur Auslenkung . Bei einer Feder folgt das dem linearen Kraftgesetz F = -D·s, wobei D die Federkonstante ist.
In der Realität gibt es aber immer Reibung, die Energie "klaut" und sie in Wärme umwandelt. Das nennt man gedämpfte Schwingung - die Amplitude wird mit der Zeit kleiner und lässt sich mit einer e-Funktion beschreiben: A = A₀·e^.
Merktipp: Harmonisch = konstante Amplitude, gedämpft = abnehmende Amplitude durch Energieverlust!
Bei der Resonanz wird's richtig spannend: Jedes Objekt hat eine Eigenfrequenz. Kommst du mit einer äußeren Anregung dieser Eigenfrequenz nahe, wird die Amplitude immer größer - bis hin zur gefährlichen Resonanzkatastrophe.




