Eriksons Grundideen
Stell dir vor, deine Persönlichkeit entwickelt sich wie ein Haus, das Stock für Stock gebaut wird. Eriksons epigenetisches Prinzip besagt genau das: Jede neue Entwicklungsphase baut auf den vorherigen auf.
Das Ziel? Eine psychisch gesunde Persönlichkeit mit einer starken Ich-Identität - also dem Gefühl, zu wissen wer du bist und wo du hingehörst. Diese Identität entsteht vor allem im Jugendalter, wenn du alle Kindheitserfahrungen zu einem einheitlichen Selbstbild zusammenfügst.
Besonders wichtig ist das psychosoziale Moratorium - eine Art Auszeit, in der Jugendliche verschiedene Rollen ausprobieren dürfen, ohne sofort erwachsene Verpflichtungen übernehmen zu müssen. Ohne diese Experimentierphase droht Identitätsdiffusion: das Gefühl der Haltlosigkeit und ständigen Suche nach dem passenden Selbstbild.
Merke dir: Die acht Entwicklungsphasen laufen bei allen Menschen in derselben Reihenfolge ab - aber wie erfolgreich wir jede Krise meistern, ist völlig offen!




































