Die letzten beiden Stufen: Konkret-operatorisch und Formal-operatorisch
Ab etwa 6 Jahren wird's richtig spannend: Kinder können jetzt logisch denken, aber nur bei Dingen, die sie sehen und anfassen können. Sie verstehen das Invarianzprinzip - also dass die Wassermenge gleich bleibt, auch wenn das Glas anders aussieht. Außerdem können sie Gegenstände nach Größe sortieren (Seriation) und Rechenoperationen rückgängig machen (Reversibilität).
Die letzte Stufe startet ungefähr mit 11 Jahren und macht euch zu echten Denkprofis. Ihr könnt jetzt abstrakt und hypothetisch denken - also über Dinge nachdenken, die gar nicht real existieren. "Was wäre, wenn...?" wird zu eurer Lieblingsfrage.
In dieser Phase entwickelt ihr deduktive Logik und könnt aus gegebenen Informationen logische Schlüsse ziehen. Kein Wunder, dass Jugendliche anfangen, über große Themen wie Gerechtigkeit oder den Sinn des Lebens nachzudenken - euer Gehirn kann jetzt endlich mit abstrakten Konzepten umgehen!
Fun Fact: Wenn du dich fragst, warum Erwachsene manchmal nicht verstehen, wie du denkst - ihr seid in verschiedenen kognitiven Stufen großgeworden!