Grundlagen der Elektrizitätslehre
Elektrischer Strom ist einfach der Transport von elektrischen Ladungen - stell dir vor, wie Elektronen vom Minuspol zum Pluspol wandern und dabei Energie übertragen. Das passiert in jedem Stromkreis, den du einschaltest.
Die elektrische Spannung (U) ist der Antrieb für den Strom und wird in Volt (V) gemessen. Du misst sie mit einem Multimeter, das parallel zur Stromquelle geschaltet wird - schwarzes Kabel in COM, rotes in die V-Buchse. Die elektrische Stromstärke (I) zeigt dir, wie viele Ladungen pro Sekunde durch einen Leiter fließen, gemessen in Ampère (A). Hier musst du das Messgerät in Reihe schalten und den Stromkreis auftrennen.
Der elektrische Widerstand (R) hemmt den Stromfluss wie ein Hindernis und wird in Ohm (Ω) gemessen. Das Ohmsche Gesetz verbindet alle drei Größen: R = U/I. Diese Formel kannst du umstellen zu I = U/R oder U = R · I.
💡 Merktipp: Je größer der Widerstand, desto kleiner die Stromstärke bei gleicher Spannung - wie bei einem verstopften Wasserrohr!
U-I-Kennlinien zeigen dir grafisch, wie Spannung und Stromstärke zusammenhängen. Wenn du eine gerade Linie durch den Ursprung bekommst, gilt das Ohmsche Gesetz perfekt.



