Die Organisation der Vereinten Nationen
Die UNO entstand 1945 aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs - heute sind fast alle Länder der Welt dabei. Ihr oberstes Ziel ist simpel aber ambitioniert: Weltfrieden und Sicherheit für alle Menschen.
Die Charta der Vereinten Nationen ist sozusagen das Grundgesetz der Organisation. Sie legt fest, dass Konflikte friedlich gelöst werden sollen und Gewalt nur zur Selbstverteidigung oder mit Erlaubnis des Sicherheitsrats erlaubt ist.
Besonders interessant: Alle Mitgliedsländer sind gleichberechtigt - egal ob Supermacht oder kleiner Inselstaat. Die UNO kann Resolutionen beschließen, die von harmlosen Empfehlungen bis zu harten Wirtschaftssanktionen reichen.
Die berühmten Blauhelmsoldaten sind das Gesicht der UN-Friedensmissionen. Sie tragen blaue Helme, damit jeder sie erkennt, und haben eigentlich keinen Kampfauftrag. Manchmal funktioniert das super, manchmal aber auch nicht - wie 1995 in Srebrenica, wo sie hilflos zusehen mussten, als 8000 Menschen ermordet wurden.
Gut zu wissen: Die UNO hat keine eigene Armee - sie muss sich Soldaten von Mitgliedsländern ausleihen oder andere Organisationen wie die NATO beauftragen.



