Demografischer Wandel in Deutschland
Deutschland wird immer älter - das ist die Kernaussage des demografischen Wandels. Mit nur 1,53 Kindern pro Frau liegt die Geburtenrate weit unter dem Bestandserhaltungsniveau von 2,1 Kindern.
Drei zentrale Faktoren bestimmen unsere Bevölkerungsentwicklung: Fertilität (Geburtenrate), Mortalität (Sterberate) und Migration. Während die Lebenserwartung durch bessere medizinische Versorgung steigt, gehen die Geburten zurück. Migration kann diesen Rückgang teilweise ausgleichen - 2015 lag der Wanderungssaldo wegen der Flüchtlingskrise bei 1,1 Millionen Menschen.
Die Prognose ist eindeutig: Zwischen 2040 und 2060 erreicht die Überalterung der Gesellschaft ihren Höhepunkt. Dann werden die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge in Rente sein, während wenige junge Menschen arbeiten.
Merkhilfe: Die Bevölkerungspyramide wandelt sich von der Pyramidenform (1950) über die Pilzform (heute) zur Döner-Spieß-Form (2060).











