Überblick: Strukturen sozialer Ungleichheit
Du kennst das bestimmt aus deinem Alltag: Manche Mitschüler können sich teure Markenklamotten leisten, andere nicht. Einige haben Eltern mit Abitur, andere sind die ersten in ihrer Familie, die das Gymnasium besuchen. Diese Unterschiede sind kein Zufall - sie sind Teil der sozialen Ungleichheit in Deutschland.
Soziale Ungleichheit bedeutet, dass Menschen aus gesellschaftlichen Gründen unterschiedlich viel von wichtigen Ressourcen haben. Dabei geht es nicht um Glück oder persönliche Entscheidungen (wie einen Lottogewinn), sondern um strukturelle Benachteiligungen.
Die vier wichtigsten Bereiche sind Wohlstand, Bildung, Macht und Prestige - und alle hängen eng mit dem Berufsleben zusammen. Diese Faktoren bestimmen deine Lebens- und Verwirklichungschancen mehr, als dir vielleicht bewusst ist.
Merke dir: Horizontale Ungleichheit = wirtschaftliche Unterschiede, vertikale Ungleichheit = Unterschiede zwischen sozialen Schichten











