Armut verstehen - Absolute vs. Relative Armut
Absolute Armut bedeutet echten Mangel an lebensnotwendigen Dingen wie Essen und Kleidung. Das kennt ihr hauptsächlich aus Entwicklungsländern, wo Menschen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen müssen - das betrifft weltweit 1,3 Milliarden Menschen.
Relative Armut ist dagegen das, was in Deutschland relevant ist. Hier haben die Leute zwar das Nötige zum Überleben, aber ihnen fehlen finanzielle Mittel für Rücklagen, Vergnügen oder gesellschaftliche Teilhabe. Der Indikator: weniger als 60% des Durchschnittseinkommens.
Merkt euch: Armut ist "mehrdimensional" - es geht nicht nur ums Geld, sondern auch um kulturelle und soziale Teilhabe sowie den Gesundheitszustand.
Besonders krass: Jeder vierte von Armut Gefährdete in Deutschland ist unter 25 Jahre alt - das könnte also durchaus euch betreffen!







































