Gruppen, Rollen und Rollenkonflikte
Gruppen erkennst du an gemeinsamen Zielen, gleichen Normen und einem Wir-Gefühl. Primärgruppen (Familie, Freunde) bieten emotionale Bindungen, Sekundärgruppen (Schule, Betrieb) sind zweckorientierter und unpersönlicher.
Soziale Rollen sind Erwartungen, die an bestimmte Positionen geknüpft sind. Du spielst täglich verschiedene Rollen: Schülerin, Freundin, Tochter/Sohn. Diese Erwartungen richten sich an die Position, nicht an dich persönlich.
Rollenkonflikte entstehen, wenn Erwartungen sich widersprechen. Intrarollenkonflikt: Verschiedene Leute haben unterschiedliche Erwartungen an dieselbe Rolle (wie die Kellnerin zwischen Chef und Kunden). Interrollenkonflikt: Du musst verschiedene Rollen erfüllen, die nicht zusammenpassen.
Ein Beispiel für Interrollenkonflikt: Ein Chef, dessen unqualifizierte Freundin einen Job in seiner Firma will. Er muss zwischen seiner Rolle als Chef und als Freund entscheiden.
Alltagscheck: Welche Rollenkonflikte erlebst du zwischen Schule, Familie und Freunden?