Faktoren und Merkmale der Entwicklung
Die Entwicklungspsychologie identifiziert verschiedene Faktoren und Merkmale, die den Entwicklungsprozess beeinflussen und charakterisieren. Diese Elemente tragen zum Verständnis der komplexen Natur menschlicher Entwicklung bei.
Weitere wichtige Merkmale der Entwicklung sind:
- Lebensalterbezogenheit: Bestimmte Veränderungen können spezifischen Altersspannen zugeordnet werden.
- Differenzierung: Der Prozess der zunehmenden Spezialisierung von psychischen und physischen Merkmalen.
- Integration: Die Fähigkeit, isolierte Einzelteile und Funktionen in einen Zusammenhang zu setzen und als Einheit wahrzunehmen.
- Kanalisierung: Die Herausbildung bestimmter Verhaltensweisen aus der Gesamtheit menschlicher Verhaltensmöglichkeiten.
- Stabilisierung: Die Verfestigung von Verhaltensweisen im Laufe der Entwicklung.
Example: Falten im Erwachsenenalter sind ein Beispiel für die Lebensalterbezogenheit von Entwicklungsveränderungen.
Die Faktoren der Entwicklung lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen:
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Endogene Faktoren (genetische Faktoren):
Definition: Faktoren, die aus der Anlage entstanden und von "innen" verursacht sind. Example: Körpergröße, Aussehen
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Exogene Faktoren (Umwelteinflüsse):
Definition: Einflüsse, die in der Umwelt liegen. Example: Eltern, Freunde, Medien, Infrastruktur am Wohnort
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Autogene Faktoren (Selbststeuerung):
Definition: Faktoren, die aus eigener Kraft Entwicklungsprozesse herbeiführen. Example: Arbeitshaltung, Motivation
Highlight: Die Wechselwirkung zwischen diesen Faktoren ist entscheidend für die Entwicklung der Persönlichkeit. Mensch und Umwelt werden als Teilsysteme eines Gesamtsystems betrachtet, die sich gegenseitig beeinflussen.
Verschiedene psychologische Ansätze betonen unterschiedliche Faktoren:
- Der Behaviorismus konzentriert sich auf exogene Faktoren.
- Der Kognitivismus betont autogene Faktoren.





