Sportliche Bewegungen verstehen
Nicht jede Bewegung ist gleich eine sportliche Bewegung! Sie muss drei wichtige Kriterien erfüllen: zweckfrei sein, nicht durch Maschinen ersetzbar und durch sporttypische Aufgaben bestimmt werden. Kurz gesagt: Es geht um die Lösung einer im Sport anerkannten Bewegungsaufgabe zur Leistungsverbesserung.
Es gibt vier verschiedene Betrachtungsweisen für Bewegungen. Die morphologische Perspektive schaut ganzheitlich auf die Gestalt und Struktur. Die funktionale Perspektive fragt bei jedem Bewegungsteil: "Wozu dient das?"
Die biomechanische Betrachtung misst Ortveränderungen mit physikalischen Größen wie Länge, Zeit und Masse. Die fähigkeitsorientierte Sichtweise interessiert sich für die körperlichen Voraussetzungen des Sportlers.
Merke dir: Jede Betrachtungsweise hilft dir, Bewegungen aus einem anderen Blickwinkel zu verstehen - nutze das für deine Analysen!
Die Phasenanalyse nach Meinel/Schnabel teilt azyklische Bewegungen zeitlich in drei Phasen: Vorbereitungsphase (Anlauf, Ausholen), Hauptphase (eigentliche Bewegungsaufgabe) und Endphase (Gleichgewicht wiederherstellen).




































