Grundlagen der Ganzrationalen Funktionen und ihre Eigenschaften
Eine ganzrationale Funktion ist eine mathematische Funktion, die sich durch Polynome darstellt. Der Definitionsbereich erstreckt sich über alle reellen Zahlen (ℝ). Die allgemeine Form lautet f(x) = anx^n + an-1x^n-1 + ... + a1x + a0, wobei n den Grad der Funktion bestimmt und die Koeffizienten an bis a0 reelle Zahlen sind.
Definition: Eine ganzrationale Funktion vom Grad n ist eine Funktion der Form f(x) = anx^n + an-1x^n-1 + ... + a1x + a0 mit n ∈ ℕ, an ≠ 0 und Koeffizienten aus ℝ.
Das Verhalten im Unendlichen wird maßgeblich durch den höchsten Exponenten n und den Leitkoeffizienten an bestimmt. Bei geraden Exponenten streben beide Seiten in die gleiche Richtung, bei ungeraden in entgegengesetzte. Der Verlauf hängt vom Vorzeichen des Leitkoeffizienten ab.
Die Symmetrie spielt eine wichtige Rolle bei der Analyse ganzrationaler Funktionen. Man unterscheidet zwischen Achsensymmetrie zur y-Achse f(−x)=f(x) und Punktsymmetrie zum Ursprung f(−x)=−f(x). Funktionen mit ausschließlich geraden Exponenten sind achsensymmetrisch, solche mit nur ungeraden Exponenten und ohne konstantes Glied sind punktsymmetrisch.