Grundlagen des Rechnungswesens
Stell dir vor, ein Unternehmen ist wie dein Zimmer - ab und zu musst du mal richtig aufräumen und schauen, was du eigentlich alles besitzt. Genau das macht die Inventur: eine körperliche Bestandsaufnahme aller Gegenstände durch Zählen, Messen oder Wiegen.
Das externe Rechnungswesen informiert Außenstehende wie Banken oder das Finanzamt über die Finanzlage. Das interne Rechnungswesen hingegen hilft der Geschäftsführung bei wichtigen Entscheidungen - es ist sozusagen nur für den "internen Gebrauch".
Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar - eine detaillierte Liste aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem bestimmten Stichtag. Dabei unterscheidet man zwischen Anlagevermögen (langfristige Güter wie Gebäude) und Umlaufvermögen (kurzfristige Güter wie Bargeld).
Merke dir: Die Inventur ist laut § 240 HGB gesetzlich vorgeschrieben - jedes Unternehmen muss das machen!








