Belastungsnormative - Die Bausteine deines Trainings
Stell dir vor, du willst den perfekten Trainingsplan erstellen - dafür brauchst du die richtigen Parameter! Belastungsnormative sind genau diese Beschreibungsgrößen, die dir helfen, dein Training systematisch zu steuern und verschiedene Trainingsmethoden anzuwenden.
Die Belastungsintensität beschreibt, wie stark der einzelne Reiz ist. Du kannst sie durch verschiedene Werte messen: Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Laktatwert im Blut oder den Anteil deiner Bestmarke. Beim Laufen wäre das zum Beispiel dein Tempo - läufst du maximal, submaximal oder mit geringer Intensität?
Der Belastungsumfang gibt an, wie viele Bewegungshandlungen du in einer Trainingseinheit machst. Das kann die gelaufene Strecke sein (3 km), die Anzahl der Wiederholungen 20Sit−ups oder die bewegte Masse beim Krafttraining.
Merke dir: Hohe Intensität bedeutet meist geringer Umfang - du kannst nicht gleichzeitig sehr schnell und sehr lange laufen!
Die Belastungsdauer zeigt, wie lange ein einzelner Reiz wirkt. Das können 30 Minuten Dauerlauf sein oder die Zeit für eine einzelne Wiederholung. Die Belastungshäufigkeit bestimmt, wie oft du pro Woche trainierst - dreimal Training pro Woche ist ein typisches Beispiel.
Die Belastungsdichte regelt das Verhältnis zwischen Anstrengung und Erholung. Bei Intervalltraining könntest du 3 Minuten belasten und 1 Minute pausieren - je nach Trainingsziel wählst du vollständige oder unvollständige Pausen.