Organische Chemie - Nomenklatur und funktionelle Gruppen
Du kennst wahrscheinlich schon einige organische Verbindungen wie Ethanol oder Glucose. Jetzt lernst du, wie diese systematisch benannt werden und was ihre funktionellen Gruppen bewirken.
Die Nomenklatur folgt klaren Regeln: Jede Stoffklasse hat ihre charakteristische Kennsilbe. Carbonsäuren enden auf "-säure", Ester auf "-ester", Alkohole auf "-ol". Die funktionelle Gruppe bestimmt dabei die chemischen Eigenschaften - eine Carboxygruppe macht Säuren, eine Hydroxygruppe kennzeichnet Alkohole.
Bei Kohlenhydraten ist die Summenformel C_n H_{2n} O_n typisch. Monosaccharide sind die Grundbausteine mit der Endung "-ose". Chiralität spielt hier eine wichtige Rolle: Moleküle mit einem asymmetrischen C-Atom (vier verschiedene Substituenten) existieren als Enantiomere - Bild und Spiegelbild.
Merktipp: Die Fischer-Projektion zeigt Chiralität übersichtlich - längste Kette senkrecht, höchst oxidiertes C-Atom oben!



































