Grundlagen der Reizaufnahme und -verarbeitung
Stell dir vor, dein Körper ist wie ein High-Tech-System mit verschiedenen Sensoren. Rezeptorzellen sind deine speziellen "Detektoren", die auf ganz bestimmte Reize reagieren. Jeder Typ hat seinen Job: Chemorezeptoren für Geruch und Geschmack, Fotorezeptoren fürs Sehen, Thermorezeptoren für Temperatur und Mechanorezeptoren für Berührung.
Das Geniale ist die Signaltransduktion - ein Reiz wird in elektrische Signale umgewandelt, die dein Gehirn versteht. Der adäquate Reiz ist dabei der "perfekte" Reiz für jede Rezeptorzelle - Licht für die Augen, Schallwellen für die Ohren.
Bei der Reizverarbeitung kommt der Second Messenger-Übertragungsweg ins Spiel. Hier arbeiten G-Proteine wie molekulare Schalter: Mit GDP sind sie "aus", mit GTP sind sie "an" und aktivieren wichtige Enzyme wie die Adenylatzklasen.
Merktipp: cAMP funktioniert wie ein Verstärker - ein kleiner Reiz löst eine große Zellantwort aus!











