Chemische Bindungen
Atome wollen alle wie Edelgase werden - stabil und zufrieden! Dafür gehen sie verschiedene chemische Bindungen ein, je nachdem wer mit wem "tanzt".
Bei der Elektronenpaarbindung teilen sich zwei Nichtmetalle Elektronen wie beste Freunde. Das passiert in Molekülen wie H₂O oder CH₄. Wenn dabei unterschiedlich starke Partner beteiligt sind, entsteht eine polare Bindung - ein Atom zieht die Elektronen stärker an.
Die Elektronegativität ist wie ein Maß für die "Anziehungskraft" auf Elektronen. Bei großen Unterschieden (>1,7) entsteht sogar eine Ionenbindung - ein Atom klaut dem anderen Elektronen komplett! So entstehen geladene Teilchen (Ionen), die sich dann anziehen.
💡 Faustregel: ΔEN 0-0,4 = unpolar, 0,4-1,7 = polar, >1,7 = Ionenbindung