Grundlagen der Zelle und Cytologie
Stell dir vor, dein Körper wäre ein riesiges Lego-Bauwerk - die Zellen sind dabei die kleinsten Bausteine, die trotzdem schon alle Eigenschaften des Lebens besitzen. Der Begriff kommt vom lateinischen "cellula" (Kämmerchen) und beschreibt perfekt, was eine Zelle ist: ein abgetrennter Raum voller Leben.
Alle Lebewesen zeigen fünf wichtige Merkmale des Lebens: Stoff- und Energiewechsel, Fortpflanzung, Wachstum/Entwicklung, Bewegung und Reizbarkeit. Diese Eigenschaften findest du schon in der allerkleinsten Zelle!
Die Welt der Zellen teilt sich in zwei große Gruppen: Prokaryoten (Bakterien ohne echten Zellkern) und Eukaryoten (Pflanzen, Tiere, Pilze mit echtem Zellkern). Prokaryoten sind wie WG-Zimmer ohne Trennwände - alles liegt frei herum. Eukaryoten haben dagegen separate "Zimmer" für verschiedene Aufgaben.
Merke dir: Zellen sind bewusst klein gehalten, weil das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen den Stoffaustausch optimiert. Große Zellen würden regelrecht "verhungern"!